Zahn-Checks für Flüchtlinge

Zahnärztin Fiona Leist-Kiessling und Fahrer Oliver Drechsel setzen sich ehrenamtlich für die Mobile Zahnarztpraxis des DRK ein. (Foto: DRK Altona)

Mobile Zahnarztpraxis für Zentrale Erstaufnahme Rugenbarg – Unterstützer gesucht

Sabine Langner, Osdorf

Die Flüchtlinge in der Zentralen Erstaufnahme (ZEA) Rugenbarg haben jetzt die Chance, ganz unkompliziert Hilfe bei Zahnschmerzen zu bekommen. Zwei Zahnärzte und ein Fahrer, die alle ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) arbeiten, kommen seit Anfang Mai regelmäßig zur ZEA mit einer mobilen Zahnarztpraxis.
„Viele Flüchtlinge haben aufgrund ihrer Flucht mit Zahnschmerzen zu kämpfen“, berichtet Zahnärztin Fiona Leist-Kiessling. Nach einem Zahn-Check entscheiden die Ärzte, ob die Patienten an eine niedergelassene Praxis überwiesen werden.
Für DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Theel bedeutet die Praxis auf vier Rädern eine Entlastung für das System. „Ortsansässige Zahnärzte haben durch die Sprachbarriere und die hohe Anzahl von Flüchtlingen oft Schwierigkeiten mit der Kommunikation und der Terminfindung“, betont der Rotkreuzler und weist darauf hin, dass die Zahnärzte der Mobilen Zahnarztpraxis sich zudem schnell und unkompliziert mit Hilfe von Dolmetschern aus den jeweiligen Unterkünften mit ihren Patienten verständigen können.
Um den laufenden Betrieb sicherzustellen, sucht das DRK noch ehrenamtliche Zahnärzte, Zahnarzthelfer und finanzielle Unterstützung.
Infos unter 890 81 10 oder im Internet:
❱❱ www.drk-altona-mitte.de
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