Wo bleibt unsere Post?

Bewohner der Randowstraße klagen: Wo bleibt unsere Post? Jetzt gelobte die Deutsche Post Besserung: Nun sei wieder eine Mitarbeiterin im Dienst, die sich vor Ort auskenne. (Foto: rs)

Randowstraße: Anwohner klagen über verspätete Lieferungen – Post räumt Probleme ein

- Reinhard Schwarz, Lurup - Die Randowstraße in Lurup: Anwohner beschweren sich über unzuverlässige Postzustellung. „Die Post kommt unregelmäßig“, sagt Rentner Peter W., der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Manchmal käme die Post sonnabends, montags und dienstags nicht, gelegentlich bleibe sie auch an anderen Tagen aus. „Aktuell wartet meine Frau auf eine Benachrichtigung für eine Kur, doch es kam bisher nichts. Das alles geht schon sehr lange so, seit etwa zwei bis drei Jahren.“ Auch Kaufhauskataloge, auf die seine Frau warte, kämen verspätet, manchmal sogar gar nicht. Zahlreiche Beschwerden bei einer Hotline der Post hätten nur kurzzeitig eine Besserung gebracht.
Peter W. ist nicht der einzige Anwohner der Randowstraße, der sich beklagt. „Die Post kommt seit Monaten unregelmäßig“, sagt auch Waltraut Schmidt (77). So warte sie jeweils sonnabends vergeblich auf das eingeschweißte Werbepaket mit den Sonderangeboten der Supermärkte. „Das kommt häufig um Tage verspätet.“
Auch Dietmar Kulipost (65) beschwert sich: „Die Post kommt unregelmäßig, das geht schon seit einem Jahr so.“ So habe er kürzlich „vier bis fünf Tage“ auf Reiseunterlagen gewartet, die erst kurz vor Urlaubsbeginn eintrafen. „Es kann nicht angehen, dass das so lange dauert.“
Anfrage bei der Postpressestelle in Hamburg. Doch dort heißt es, die Beschwerden der Kunden seien zu unbestimmt. Sprecher Jens-Uwe Hogardt fordert „genaue Daten“. Peter W. kann sie liefern: Montag und Dienstag, 2. und 3. September, sei keine Post gekommen. Die Antwort der Pressestelle: „Am Montag, 2. September, gab es für Herrn W. keine Post. Lediglich am Dienstag, 3. September, wurde die Tour nicht völlig beendet, aber am Mittwoch fortgesetzt“, sagt Jens-Uwe Hogardt.
Der Sprecher räumt jedoch ein, „dass es in den letzten Wochen eine Mitarbeiterin gab, die sich nicht so gut auskannte“. Touren, die am Vortag nicht beendet wurden, seien aber am Folgetag zu Ende gebracht worden. Hogardt: „Jetzt haben wir wieder eine Kollegin, die sich eingearbeitet hat und sind zuversichtlich, dass es keine Einschränkungen mehr geben wird.“
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