Wie ein zweites Zuhause

Jeannette Rice im Bewegungsraum des KiFaZ, in dem sich die kleineren Kinder austoben können. (Foto: rs)

KiFaZ – Das Familienzentrum im Flüsseviertel ist Anlaufstelle für Eltern mit kleinen Kindern

- Reinhard Schwarz, Lurup - Flüsseviertel in Lurup: Mittendrin steht das KiFaZ, das Kinder- und Familienzentrum an der Netzestraße. Für viele Eltern mit kleinen Kindern ist das KiFaZ ein Begriff. Zu ihnen gehört auch Jeannette Rice (33), Mutter von vier Kindern im Alter von zwei bis neun Jahren. Sie ist mit einem Engländer verheiratet. „Das KiFaZ ist fast schon unser zweiter Wohnsitz“, lobt sie die Einrichtung.
Seit 1999 lebt die aus der Region um Cottbus in Brandenburg stammende Diplom-Betriebswirtin in Hamburg, seit 2004 in Lurup. „Das KiFaZ ist für mich mit den vier Kindern schon eine Erleichterung“, sagt sie.
So besuchte sie mit dem kleinen Christopher montags die Krabbelgruppe im Bewegungsraum. Hier können die Lütten nach Herzenslust toben. „Chris-topher ist ein kleiner Irrwisch, der braucht ständig Bewegung“, so die Mutter. Zusätzliche Bewegung bekommt der Sprössling dienstags von 9 bis 12 Uhr, während die Eltern ein kleines Frühstück einnehmen können.
Seit 1997 gibt es das Familienzentrum an der Netzestraße, erklärt Leiterin Stefanie Neveling und listet die ganze Bandbreite der Angebote auf: das Projekt für frühe Hilfen, das Projekt „Däumling“ (zusammen mit dem Altonaer Kinderkrankenhaus), das Angebot „Familienbegleitung“ für Familien, die in Krisen geraten sind, die Gruppe „Drinnen und Draußen“ oder den Offenen Schulkinderbereich.
Da im Flüsseviertel viele Menschen mit ausländischem Wurzeln leben, bietet das KiFaZ ergänzend einen türkischen Mutter-Kind-Treff am Wochenende an sowie ein polnisches Familientreffen.
Für Jeannette Rice hat das KiFaZ „den Vorteil, dass man Kontakte knüpfen kann, und auch die Kinder lernen sich kennen“. Die Mütter (oder Väter) müssen auch nicht mehr jeden Tag kochen, schildert sie. Ihre älteren Kinder besuchen freitags die Kochgruppe für Schulkinder: „Die gehen da selbstständig hin.“
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