Wie Eidelstedt schöner werden soll

Nicht optimal: Viele Vorschläge der Eidelstedter betreffen die Marktfläche im Zentrum des Stadtteils. Foto: steg
 
Das Bürgerhaus soll als Stadtteilkulturzentrum noch wichtiger werden. 2018 beginnt der Umbau. Foto: steg

Stadtteil-Förderung: Eidelstedter Bürgerhaus wird 2018 umgebaut und
vergrößert ­– insgesamt sind über 100 Projekte geplant

gaby Pöpleu, Eidelstedt

Die Lebensqualität in Eidelstedt soll verbessert werden. Deshalb wurde der Stadtteil in das Rise-Förderprogramm (siehe Infotext rechts) aufgenommen. Jetzt waren die Eidelstedter gefragt, ihre Meinung zu sagen: Wie kann man das Leben in Eidelstedt verbessern? Fest steht schon: Das Bürgerhaus wird erweitert und nimmt 2018 die Bücherhalle auf.
Welche Einrichtungen sollen dort sonst noch zu finden sein? Am Dienstag, 7. März will die Stadtentwicklungsgesellschaft (Steg) ab 18 Uhr Ergebnisse im Eidelstedter Bürgerhaus, Alte Elbgaustraße 12, vorstellen. Bisher beheimatet das Bürgerhaus ein Stadtteilkulturzentrum, die Elternschule und das Heimatmuseum. Durch An- und Umbau soll ab 2018 mehr Platz entstehen, so dass die Bücherhalle, bisher ungünstig in der Alten Elbgaustraße 8b gelegen, mit einziehen kann.
Um zu ermitteln, wie umgebaut werden soll, haben die Steg-Planer Nutzer und Mitarbeiter des Hauses sowie Schüler in Interviews gefragt und mit ihnen kleine Workshops veranstaltet. Wer bisher nicht so oft im Bürgerhaus war, hatte an zwei Tagen auf dem Wochenmarkt und im Eidelstedt Center Gelegenheit, seine Meinung kundzutun. Was die Bürger wollen, soll im nächsten Planungsschritt, einem Architektenwettbewerb, berücksichtigt werden. Wer in letzter Minute noch Anregungen zum zukünftigen Erscheinungsbild oder Funktionen des Bürgerhauses hat, kann diese mittels Fragebogen bis zum Dienstag, 28. Februar, online loswerden.
Bürger können bei der Planung mitreden
Schon eine knappe Woche vorher geht es am Mittwoch, 1. März, in der Max-Traeger-Schule, Baumacker 10, von 18 bis 21 Uhr zum zweiten Mal um das gesamte Fördergebiet Eidelstedt-Mitte. In diesem zweiten Workshop – der erste fand im Dezember statt – wollen die Stadtentwickler mit den Bürgern weitere konkrete Projekte für die kommenden Jahre festlegen und entscheiden, welches am wichtigsten ist und zuerst in Angriff genommen werden soll. Bisher liegen schon weit über 100 Vorschläge vor, zum Beispiel ein neues Verkehrskonzept für das Zentrum, zusätzliche Angebote für Jugendliche, Vorschläge zur Gestaltung von öffentlichen Spielplätzen und Freizeitflächen, für Verbesserungen in der Lohkampstraße und am Pflugacker oder des Fahrradverkehrs.

RISE-FÖRDERUNG
2016 beschloss der Hamburger Senat, dass das Gebiet „Eidelstedt-Mitte“ bis zum Jahr 2023 mit Geld aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwi-cklung (Rise) gefördert werden soll. Zum Fördergebiet gehören das Eisenbahnerviertel, die Wohnviertel Hörgensweg/Pflug-acker und Duvenacker/ Steinwiesenweg sowie das Eidelstedter Zentrum rund um den Eidelstedter Platz.
Die Ziele: Das Zentrum soll schöner werden, am Hörgensweg und am Duvenacker sollen neue Nachbarschaften mit neuen Angeboten entstehen, die Lebensqualität in Eidelstedt soll insgesamt verbessert werden. Ideen der Bürger und Institutionen sollen von der Stadtentwicklungsgesellschaft steg mit städtischem Geld umgesetzt werden.

Vorschläge für das Bürgerhaus können online gemacht werden:
❱❱ www.ekulturell.de
❱❱ www.surveymonkey.de/r/QNBX993

steg Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
Tel. 43 13 93 37
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1 Kommentar
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Klaus-Peter Schmidt aus Eidelstedt | 22.02.2017 | 12:22  
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