Wann kommt der Kunstrasen?

Die Sportplätze am Furtweg in Eidelstedt sollen saniert werden – unklar ist, wann es losgeht. (Foto: pr)

Sportplätze Furtweg: Behörden wollen Umbau vorziehen

- von Carsten Vitt, Eidelstedt - Die schlechtesten Sportplätze im Bezirk Eimsbüttel sollen saniert werden – Geld ist aber erst für 2015 eingeplant. Eine missliche Lage für den SV Eidelstedt (SVE), der schon seit Jahren auf Kunstrasen statt auf den maroden Grandflächen
kicken will. Nun soll es doch ein bisschen schneller gehen mit dem Umbau.
Es sind zwei Eisen im Feuer. Zum einen plant der Bezirk, im nördlichen Bereich der Anlage – zum Furtweg hin – Flächen für Wohnungsbau zu vergeben. Dafür wird derzeit ein Lärmgutachten erstellt, um herauszufinden, ob Wohnen und Sportbetrieb sich ausschließen. Laut Bezirksamt zeichne sich ab, „dass durch den geplanten Wohnungsbau keine gravierenden Einschränkungen, insbesondere für den Spielbetrieb am Wochenende, zu erwarten sind“. Konkrete Ergebnisse werden für Juli erwartet. Vorgesehen sind zur Hälfte Sozialwohnungen (geförderter Wohnungsbau) und Genossenschaftswohnungen.
Zweite Möglichkeit: Die Sportanlage wird schon vor Beginn des Wohnungsbaus erneuert. „Seitens des bezirklichen Sportstättenbaus wird parallel geprüft, ob der Umbau und die Ertüchtigung des südlichen Spielfeldes in einem ersten Bauabschnitt vorgezogen werden kann, um dem SV Eidelstedt zeitnah einen verbesserten Sportbetrieb zu ermöglichen“, sagt Aileen Röpcke, Sprecherin des Bezirksamts.
Die Stadt hat Geld für die Sanierung zugesagt, aber dieses soll erst 2015 fließen. Im Amt und der Politik hofft man weiterhin, dass über den Wohnungsbau die neue Sportanlage finanziert werden kann. So werden die eingeplanten 500.000 Euro möglicherweise gespart.
Dem SVE wurde signalisiert, dass vielleicht bis Endes des Jahres etwas passieren könnte. „Wir freuen uns, wenn es 2013 endlich losgehen kann. Darauf hoffen wir“, sagt SVE-Geschäftsführer Martin Hildebrandt. Ein Baustart in 2015 wäre der „schlimmste Fall“.
Um die Sanierung der Anlage am Furtweg wird bereits seit Jahren gerungen – ein schneller Erfolg scheint es nicht zu werden. Aber offenbar geht es immerhin voran.
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Norbert Grohn aus Eidelstedt | 23.10.2013 | 10:21  
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