Steffen – The Voice of Eidelstedt

Von den „Blind Auditions“ in die zweite Runde von „The Voice of Germany“: Steffen Reusch (21) aus Eidelstedt. Foto: Sat 1 / Pro Sieben
Hamburg: Steffen Reusch in Eidelstedt |

Steffen Reusch (21) kommt bei Pro Sieben/Sat-1-Talentshow weiter

Ch. v. Savigny, Eidelstedt
Für einen Moment konnte man Steffen Reusch den Schrecken vom Gesicht ablesen: Als die ersten Takte des Lieds „Jar of Hearts“ von Christina Perri erklangen und dem 21-jährigen Eidelstedter partout der Text nicht einfallen wollte. Ein wenig unbeholfen summte er ins Mikrofon, fing sich dann aber wieder und brachte die Nummer noch einigermaßen souverän zu Ende. „Ich hatte einen Blackout“, sagte Steffen später. Und dass er seinen Fauxpas ganz einfach so schnell wie möglich vergessen wolle. Von der Jury gab's trotzdem Lob: „Du hast 'ne geile Stimme“, urteilte das
Jurymitglied Xavier Naidoo.
Als einer der letzten Teilnehmer ist der junge Mann aus Eidelstedt – Erkennungszeichen: ein großer Ohrring – in die nächste Runde von „The Voice of Germany“ gezogen, zu sehen bei Pro Sieben und Sat 1. Die beiden Musiker von „The BossHoss“ werden Steffen in den nächsten Wochen und Monaten coachen. In dieser Zeit müssen sich alle verbliebenen 66 Teilnehmer in sogenannten „Battles“ und Liveshows beweisen, bevor dann im Februar der nächste Sieger gekürt wird.
Steffen Reusch hat gerade sein Abitur gebaut und seither nur Musik gemacht, wie er dem Wochenblatt berichtet. Früher spielte er Eishockey und schaffte es mit dem HSV bis in die Bundesliga. Heute jagt er dem runden Leder auf dem Rasen hinterher. Als Musiker ist der Eidelstedter Autodidakt. „Ich habe schon immer viel gesungen, aber meistens für mich selbst“, erzählt er. Vielleicht erklärt sich so seine „Mikrophobie“, wie er seine Bühnenangst nennt.
Inzwischen guckt Steffen Reusch jedenfalls wieder opti-mistisch nach vorne: „Ich möchte bei 'The Voice of Germany' so weit wie möglich kommen, um mir selbst und allen zu zeigen, dass ich ein guter Sänger bin“, sagt Steffen Reusch, zu
dessen größten Vorbildern der britische Musiker Jamie Cullum zählt. Wenn es gut läuft, möchte er in Zukunft sein Geld mit Musik verdienen. „Ich will die Welt bereisen, und es wäre schön, auch gleich überall aufzutreten, wo man es nur kann.“
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