Staus und Sofa-Shopping

Wer am Eröffnungstag über Eidelstedts Zentrum zu Möbel Höffner fuhr, musste sich vor der Auffahrt gedulden. In der Gegenrichtung ging es auf der Holsteiner Chaussee zeitweise nur im Schritttempo voran.
Hamburg: Eidelstedt | von René Dan.
Ganz so leicht wie auf den Hochglanzprospekten dargestellt, war es am Eröffnungstag nicht, Möbel Höffner zu erreichen. Ab Donnerstagmittag war die direkte Zufahrt von der A23-Autobahnabfahrt auf das Gelände des Möbelhauses gesperrt. Und so wurden viele Autofahrer auf zwei weitere Parkplätze umgeleitet. Die Folge: Insbesondere stadteinwärts staute sich der Verkehr auf der Holsteiner Chaussee. Die Shopping-Freuden der Besucher konnte dies jedoch kaum schmälern.
Manche kamen bereits zum zweiten Mal: So auch Jörg und Liane Skabell, die als Eidelstedter bereits am Mittwoch der Einladung des Möbelgeschäfts zum Nachbarschaftsfest gefolgt waren. Das Paar hatte sich dann gleich auch ein Sofa – „es war ein Schnäppchen“ – gekauft, dennoch sagt Jörg Skabell: „Für Eidelstedter hat Möbel Höffner zwei Seiten.“ Dank „Top-Möbeln“ mache Höffner den Stadtteil für Hamburg und das Umland attraktiver – dies aber führe zu mehr Verkehr.
Das zeigte sich bereits am Donnerstag: Um den Ansturm der Besucher auf die 39.000 Quadratmeter Verkaufsfläche in geordnete Bahnen zu lenken, hat die Polizei 35 Beamte zusammengezogen. 40 Parkeinweiser verteilten im Auftrag von Höffner die Autos auf die Parkplätze. Andererseits sind „viele Besucher zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekommen“, weiß Hauptkommissar Teply vom Niendorfer Polizeikommissariat.
Mit dem Fahrrad sind auch Kerstin und Michael Günterke gekommen, mittags und abends. „Wir haben uns vermessen“, erklärt der Schnelsener, der ein Sofa kaufen will. Und so hat das Paar gleich zwei Mal die Auffahrt des Grundstücks passiert, die ein künstlicher See mit Fontäne und Grünfläche kennzeichnen. Kers-tin und Michael Günterke bekamen ihr Sofa-Ensemble – wie auch viele weitere Besucher, die das in hellen Farben gehaltene Möbelhaus aufsuchten und angetan waren: „Hier ist es schön.“
Bewältigt haben den Besucherandrang rund 700 Höffner-Mitarbeiter wie Diana Brezing, die noch nach 20 Uhr an der Information die letzten Kunden beriet. Thomas Dankert, Geschäftsführer der Möbel Höffner Gesellschaft, bilanzierte derweil: „Wir hatten 20.000 Kunden, und fast jeder hat etwas gekauft. Wir sind begeistert!“
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