Sie will die Stadtteilschule Eidelstedt voran bringen

Seit Anfang Oktober leitet sie die Stadtteilschule Eidelstedt: Claudia Stöver-Duwe. (Foto: Maren Langenbach)
Hamburg: Stadtteilschule Eidelstedt |

Neue Leiterin Claudia Stöver-Duwe hat sich viel vorgenommen – Arbeitsbedingungen für Lehrer und Schüler sollen besser werden

Maren Langenbach, Eidelstedt

Bunte Bilderrahmen mit persönlichen Fotos zieren die Fensterbänke, ein Sofa lädt zum Verweilen ein. Hell und freundlich kommt das Büro von Schulleiterin Claudia Stöver-Duwe daher: Die 56-Jährige scheint schon voll in ihrer Position als neue Chefin der Stadtteilschule Eidelstedt angekommen zu sein. Nur ein paar Umzugskartons zeugen noch davon, dass die Pädagogin ihren Job erst vor kurzem, Anfang Oktober, angetreten hat.
„Ich bin sehr herzlich aufgenommen worden“, sagt Claudia Stöver-Duwe, die zuvor 15 Jahre lang als Hauptseminarleiterin im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung tätig war. „Sowohl die Kollegen, als auch die Schülerinnen und Schüler haben mir einen tollen Start bereitet. Und falls ich Fragen habe, ist stets jemand da, der mich unterstützt.“ Überhaupt seien die Pädagogen, der Hausmeister, das Sekretariat, das Team der Cafeteria und eben auch die Schüler alle sehr engagiert und aufgeschlossen. „Ich habe es sehr gut getroffen. Das gesamte Team der Schule macht eine sehr gute Arbeit.“
Auf die offene Stelle als Schulleiterin an der Stadtteilschule, die nach dem Umzug des vorherigen Schulleiters Hayo Hayunga in ein anderes Bundesland acht Monate frei war, habe sie sich ganz bewusst beworben. „Ich kenne die Schule bereits gut aus meiner Zeit als Ausbildungsleiterin. In den Jahren habe ich hier immer wieder Referendare ausgebildet und mich stets wohlgefühlt.“ Außerdem gefiele ihr die Idee einer Stadtteilschule als einer „Schule für alle“, in der Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Vorraussetzungen und Fähigkeiten gefördert werden.
Bei aller Freude sagt Claudia Stöver-Duwe, die in ihrer Freizeit gern bei der Gartenarbeit entspannt, aber auch. „Ja, es gibt viel zu tun. Zunächst werden wir die Struktur des Ganztages weiterentwickeln, die Bedingungen für Lehrer und Schüler optimieren“, erzählt die Hundeliebhaberin, die mit Ehemann Hans Martin und zwei Border Collie-Mischlingen in Stellingen wohnt. „Dann steht die Gestaltung des Schulgeländes auf dem Programm und langfristig möchten wir eine Turnhalle und eine Mensa bauen. Im Niekampsweg, unserem zweiten Standort, wird diese gerade realisiert. Das sind noch ferne Ziele – ich freue mich aber, diese, zusammen mit meinem Team, anzugehen.“
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