ReeWie-Haus stärkt Eidelstedt

Nach fast einem Jahr Bauzeit hat am Freitag das Nachbarschaftshaus ReeWie eröffnet. Das freut die Organisatoren Astrid Roloff (Quartiersbeirat), Sybille Köllmann (Saga/GWG), Horst Rössig (Seniorenangebote), Ali Mir Agha (einfal GmbH), Rudolf Nowak (Seniorenangebote), Pamela Bender (ProQuartier), Axel Vogt (Bezirksamt Altona) und Micha Löwe (SOS-Hilfeverbund). Foto: da
Hamburg: Eidelstedt |

Nachbarschaftstreff am Wiebischenkamp eröffnet – bisherige Umbaukosten: 580.000 Euro

Blumen für den unermüdlichen Einsatz: Mit je einer Rose bedankte sich Astrid
Roloff, aktive Anwohnerin in
Eidelstedt-Ost, bei den Menschen, die so viel dazu beigetragen hatten, einen Traum zu verwirklichen – am Freitag wurde das Nachbarschaftshaus „ReeWie“ eröffnet.
„Endlich haben wir schöne, große, helle Räume, in denen wir uns entfalten können“, betont Astrid Roloff. Die großen Räume nutzten die Senioren bereits vor der offiziellen Eröffnung, indem sie gemeinsam eine Premiere feierten: Rund 40 ältere Menschen fanden jüngst erstmals den Platz, um gemeinsam in Eidelstedt-Ost Matjes zu essen. „Das war herrlich!“, erinnert sich Horst Rössig.
Die fast 700 Quadratmeter große Einrichtung liegt zwischen dem Reemstücken- und dem Wiebischenkamp: auf diese beiden zentralen Straßen des Quartiers spielt der Name „ReeWie“ an. 580.000 Euro hat der Umbau des Gebäudes gekostet, das früher eine Sanitärfirma beherbergte. Jetzt teilen sich Anwohner, ehrenamtliche Mitarbeiter und Profis aus sozialen Einrichtungen das Haus am Wiebischenkamp 58.
Vertreter aus diesen Bereichen waren es auch, die Astrid Roloff während der Eröffnungsfeier vor rund 100 Gästen ehrte. Zu den Ausgezeichneten gehörten auch Axel Vogt, Koordinator für Aktive Stadtteilentwicklung im Bezirksamt Eimsbüttel, und Sybille Köllmann, Leiterin der Saga/GWG-Geschäftsstelle Eidelstedt. Tatsächlich hat die Saga ein Drittel und der Bezirk zwei Drittel der Investitionskosten für das Haus übernommen. ReeWie habe eine zentrale Rolle für die weitere Entwicklung des sozial benachteiligten Quartiers, so Axel Vogt: „Dieses Haus soll Menschen und Generationen zusammenführen.“
Seit dem 1. September betreibt der Beschäftigungsträger einfal das ReeWie-Haus, das mehreren sozialen Einrichtungen als Anlaufstelle dient. „Wir haben bis zu 16 Veranstaltungen pro Woche“, bilanziert Ali Mir Agha, der für einfal ReeWie leitet (siehe Info). Trotz aller Freude –­ Sybille Köllmann und Axel Vogt wollen ein Manko beseitigen: Der Mehrzweckraum des Untergeschosses soll jugendgerecht umgebaut werden. Zudem wird der Außenbereich des ReeWie-Hauses, erläutert Sybille Köllmann, „als ein großes Oval gestaltet“.

Viele Angebote im ReeWie-Haus
Zahlreiche regelmäßige Angebote ermöglicht das Nachbarschaftshaus ReeWie am Wiebischenkamp 58. Die Bandbreite reicht vom pädagogischen Mittagstisch über eine Tischtennisgruppe für Senioren, Gedächtnistraining, einem „Frühstück für alle“ bis zur Beratung für Eltern in Erziehungsfragen, einer Jugendberatung sowie einer Jobwerkstatt. Nähere Auskünfte unter Tel. 65 86 94 08. DA
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