Politiker wollen Zebrastreifen am Redingskamp

Ein bisschen Schutz für Fußgänger: Ein Zebrastreifen soll am Redingskamp eingerichtet werden, fordern die Bezirkspolitiker.
Hamburg: Redingskamp |

Nach Protesten von Anwohnern reagiert der Regionalausschuss

Da hat der Protest etwas bewirkt: Auch die Politik sieht nun Anlass zum Handeln am Redingskamp. Zebrastreifen sollen her, um Kindern den Weg über die Straße zu erleichtern. Hintergrund: Immer mehr Autofahrer nutzen die Wohnstraße Redingskamp, um das Nadelöhr Eidelstedter Platz zu umfahren. Die Folge: Staus und gefährliche Situationen, vor allem für Kinder, die dort zur Kita oder in die Schule gehen.
Ende August hatte ein selbst gemalter Zebrastreifen auf der Straße Schlagzeilen gemacht. Das Bezirksamt Eimsbüttel schritt zunächst mit erhobenem Zeigefinger gegen die „illegale“ Aktion ein. Die Polizei sah keine Chance, einen Zebrastreifen einzurichten. Nun erneuert der Regionalausschuss Stellingen/Eidelstedt eine Forderung aus dem Jahr 2011: Schon damals wollten die Bezirkspolitiker einen dauerhaften Zebrastreifen. Aktuell sei die „Verkehrssicherheit stark gefährdet“, vor allem mit Blick auf die Anlieger Kita, Schule und SV Eidelstedt, dessen Sportanlagen am Redingskamp sind.
Die Bezirkspolitiker fordern zwei Zebrastreifen: einen in Höhe der Mählstraße und einen in Höhe des Übergangs zur Stadtteilschule im nördlichen Abschnitt des Redingskamps. Zudem soll der Straßenzug Halstenbeker Weg, Zweigweg und Redingskamp überplant werden. Genau diese Straßen nutzen Autofahrer als Schleichweg zwischen Pinneberger Chaussee und Elbgaustraße – und andersrum.
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