Öko-Schokolade und Massagen

Tobias Elger (r.) verteilte Kostproben seiner „zahngesunden“ Schokolade. (Foto: rs)
Hamburg: Eidelstedt |

Selbstständige präsentierten im Eidelstedt Center ihre Produkte und Dienstleistungen

von Reinhard Schwarz
Sie bieten originelle Dienstleistungen und Produkte ­– zum Beispiel Schokolade, bei der keiner Angst vor Karies ha-ben braucht – an, doch kaum einer kennt sie. Das sollte sich ändern, dank der Messe „Gestatten: Eimsbüttel“ im Eidelstedt Center. Neugierige konnten sich am Sonnabend über Trends und neue Produkte informieren sowie Vorträgen lauschen. „Ziel der Messe ist es, gerade den ‚Kleinen’, denen es oft an finanziellen Mitteln mangelt, zu ermöglichen, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren“, erklärte Dirk Zieciak, Projektleiter vom Messeveranstalter WIN! – Wir im Norden.
Zu diesen „Kleinen“ gehört auch Monika Rath aus Eidelstedt. Sie ist Shiatsu-Therapeutin und behandelt gestresste und gesundheitlich angeschlagene Patienten: „Ich nenne das mit den Händen lauschen.“ Durch Druckpunktmassage werden die Meridiane des Körpers beeinflusst. Meridiane sind in der traditionellen chinesischen Medizin Kanäle, in denen die Lebensenergie Qi fließt.
Einer von Monika Raths Kurzzeitklienten ist Tobias Elger, der gleich nebenan seine „Zahngesunden Süßwaren“ anbietet, beispielsweise Schokolade ohne Industriezucker oder Bonbons mit Zuckeraustauschstoffen. „Die Hersteller verwenden zum Beispiel Isomalt, das aus der Zuckerrübe gewonnen wird, oder Yylit, das aus Birkenrinde hergestellt wird.“ Alle Zuckerersatzstoffe haben die Eigenschaft, dass sie nicht von den gefürchteten Kariesbakterien verwertet werden können, versichert Elger und verteilt Schokoladenkostproben.
Wieder einen Stand weiter stellt Milena Michiko Kobayashi ihre ökologisch hergestellten Seifenprodukte vor wie „Badebomben“ oder Filzseifen der Marke „Blutorange“ oder „Anis“. Filzseife? „Ja“, sagt Milena Michiko Kobayashi: „Das sind Seifen mit einer Filzhülle.“ Das erspart den Waschlappen. Die Seifen werden aus Pflanzenölen in einer eigenen Manufaktur hergestellt.
Die Seifen wecken die Neugier bei der Eidelstedterin Karin Steuer: „Ich interessiere mich für ökologisch hergestellte Produkte.“ In Eidelstedt vermisst sie die Vielfalt: „Mir fehlen Kneipen und Cafés, und auch mal andere Einkaufsmöglichkeiten als immer nur dieselben Ketten.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.