„Netzwerk rund ums Baby“: Jungen Müttern früh helfen

Sie haben ein Jahr am Faltblatt „Netzwerk rund ums Baby“ gearbeitet: Renate Franke (Erziehungsberatung Eimsbüttel), Bärbel Speier, (Eltern-Kind-Zentrum der Kita Reemstückenkamp), Andrea Cordes („Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Hamburg-Altona“), Dörte Ayecke (Elternschule Eidelstedt) sowie Marion Schulz und Julia Hager (beide vom „mitKids babyTreff“; v. l.). Foto: da
Hamburg: Eidelstedt | Schwangeren und jungen Eltern bietet Eidelstedt verschiedene Hilfen an. Eine Zusammenfassung zu den vielfältigen Angeboten für junge Mütter und Väter bietet ein Faltblatt, welches das „Netzwerk rund ums Baby“ jetzt erstmals herausgibt.
„Mit dem Flyer können Frauen sehen: ‚Welches Angebot passt zu mir?’“, erklärt Dörte Ayecke, Leiterin der Elternschule Eidelstedt. Und so wird ihre Institution mit ihren vielfältigen Angeboten ebenfalls auf dem Faltblatt vorgestellt. Das Netzwerk rund ums Baby konzentriert sich zunächst auf werdende Eltern und Neugeborene, der Blick richtet sich jedoch auch auf die folgenden Jahre. So können Eltern mit Kindern unter drei Jahren, die keinen Krippenplatz haben, das Eltern-Kind-Zentrum Reemstückenkamp aufsuchen. „Wir wollen Mütter aus der Isolation holen, ihnen den Austausch mit anderen Müttern ermöglichen und sie beraten“, so Kita-Leiterin Bärbel Speier, zu der das Zentrum gehört.
Ebenfalls an Eltern mit Kindern unter drei Jahre und an Schwangere wendet sich der „babyTreff“. Neben einer Auszeit mit anderen Eltern berät die Einrichtung zu Sozialem und zu Alltagsfragen. Wie in die Elternschule und in das Eltern-Kind-Zentrum kommen auch in den babyTreff eine Hebamme und eine Krankengymnastin. Sie geben alltags- praktische Tipps. Beispielsweise „sollten Babys nicht mit dem Schnuller im Mund laufen“, so Julia Hager vom babyTreff.
Die Erziehungsberatung Eimsbüttel wendet sich Kinder, Jugendliche und Eltern, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Ein Kind zu bekommen, weiß Renate Franke von der Erziehungsberatung des Bezirks, „ist ein Wendepunkt im Leben“. Dieser stellt in Eidelstedt viele Mütter vor besondere Probleme: „Hier sind besonders viele Mütter alleinerziehend“, sagt Marion Schulz vom babyTreff. Die Frauen haben oft niemanden, mit dem sie sich austauschen können. Umso wichtiger sind daher die Beratungsangebote, zu denen auch die Schwangerenberatung des „Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Hamburg-Altona“ (SkF) gehört, der in der Elternschule berät. „Viele Frauen“, so SkF-Mitarbeiterin Andrea Cordes, „wissen nicht, welche Rechte sie haben“. Auch das will das Netzwerk ändern, erläutert Dörte Ayecke: „Wir helfen im Sozialdschungel.“

Die Adressen der Hilfsangebote
Der Faltblatt „Netzwerk rund ums Baby“ liegt ab sofort in verschiedenen Einrichtungen aus: Eltern-Kind-Zentrum Reemstückenkamp, Reemstückenkamp 7f, Elternschule Eidelstedt, Alte Elbgaustraße 12, Schwangerenberatung –­ Kontakt über die Elternschule –, „mitKids Babytreff“, Pinneberger Chaussee 21a, und Erziehungsberatung Eimsbüttel, Kieler Straße 188. DA
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