Nach Haus gekommen

Zuletzt aus Hessen nach Lurup zurückgekommen: Ulrike Kloiber. (Foto: ch)
- Christiane Handke, Lurup - Alles in ihrem Leben scheint sich um Lurup zu drehen: Ulrike Kloiber (49) ist in Lurup´ geboren, schrieb ihre Diplomarbeit über das Thema „Kindheit in Lurup“ und arbeitet in Lurup als Leiterin der Kindertagesstätte Moorwisch. Doch sie hat nicht ihr ganzes Leben hier verbracht. Zweimal ist sie für jeweils sechs Jahre nach Hessen „ausgebüxt“. „Aber als meine beiden Söhne zum Studium nach Hamburg gingen, dachte ich: Da will ich auch wieder hin“.
Gesagt, getan. Kloiber abonnierte das Hambrger Abendblatt. „Wir wohnten auf dem Land. Da kam das Abendblatt immer einen Tag später an. Als erstes eine Samstagsausgabe. Die hab ich Montag erhalten. Und las: Leitung für die Kindertagesstätte Moorwisch gesucht. Ich hab das gesehen, mich beworben – und die Stelle gekriegt. Und war 2006 wieder in Lurup.“
Da waren die Kinder schon groß. Aber auch vorher hatte die Mutter von zwei Töchtern und zwei Söhnen immer voll gearbeitet. „Ich finde das klasse, Kinder zu haben, gerade in meinem Beruf. Der Alltag zu Hause erdet den Profi-Blick“, lacht sie. „Man wird entspannter in der pädagogischen Arbeit. Und erkennt, ob ein Problem wirklich eines ist. Oder ob man sagen kann: ‘Das haben die Kinder alle in dem Alter. Setzen Sie sich zu mir, wir trinken
einen Tee!’“
Jetzt freut sie sich auf die Eröffnung der Servicestelle Lurup Süd-Ost. Ihr Ziel: „Ein friedliches Miteinander in einem Stadtteil, in dem viele Familien es sehr schwer haben.“
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