Nach einem Jahr Bauzeit: Richtfest für Seniorenheim

Zum Richtfest der neuen Seniorenresidenz Eidelstedt war auch Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke (r.) gekommen. Von links: Dr. Karl-Heinrich Melzer, Propst des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein, Pastorin Margitta Melzer, Torsten Gehle von der Unternehmensgruppe Gehle, Jörg Lindner, vom Bauherr dem Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, Architekt Bernd Krieglsteiner, Pastor Jörn de Jager und Torsten Sevecke. (Foto: rs)
Hamburg: Eidelstedt | von Reinhard Schwarz
Wohnen in der Dorfstraße – und doch nah am Zentrum: Am Mittwoch vergangener Woche feierte die zukünftige Seniorenresidenz Eidelstedt ihr Richtfest. Noch sind die Wände kahl, doch zahlreiche Fenster sind schon eingebaut. Ab dem Frühjahr 2012 sollen hier 76 Ältere in Einzelzimmern leben.
Betreiber ist die Unternehmensgruppe Gehle, die seit mehr als 15 Jahren in der Altenpflege tätig ist und ihren Schwerpunkt in der Region Bremen hat. Das Seniorenwohnheim wird auf dem Grundstück der Kirchengemeinde Eidelstedt gebaut. Von den Einnahmen aus der Verpachtung finanziert die Gemeinde den Neubau ihres kürzlich nebenan errichteten Gemeindezentrums. Der Altbau aus den 60er Jahren musste dem Seniorenheim weichen.
Zum Richtfest lobte Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke (SPD) den zügigen Fortschritt der Bauarbeiten: „Wir hatten die Baugenehmigung in 2010 erteilt, und jetzt sitzen wir hier schon im Trocknen.“
Bauherr ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. Beteiligt daran sind die kirchliche Firma Evalmmo-West und die EvaBau-West. Entsprechend war auch die Evangelisch-Lutherische Kirche mit Propst Karl-Heinrich Melzer sowie den Eidelstedter Pastoren Jörn de Jager und Margitta Melzer vor Ort. „Ich verspreche mir von dem Haus mehr Himmel auf Erden“, sagte Propst Melzer in seiner Ansprache. Er erinnerte zugleich auch an die insgesamt drei Jahre Bauzeit für das neue Gemeindezentrum der Eidelstedter Kirche und anschließend die Seniorenresidenz.
Einen Dankesseufzer werden wohl auch die lärmgeplagten Nachbarn des Neubaus von sich gegeben haben, die ebenfalls zum Richtfest eingeladen waren. „Wir werden leiser“, versprach beschwichtigend Oberbauleiter Thomas Tonn, der in luftiger Höhe den Richtspruch aufsagte. „Hoffentlich“, antwortete ihm kurz angebunden eine Frau aus der Reihe der Nachbarn, die zudem darüber klagen, dass der Neubau ihnen viel Sonne wegnähme.
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