Mit Rock und Hip-Hop den Regen vertrieben

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Breakdancer vom Haus der Jugend Eidelstedt „Acker Pool Co.“ begeisterten beim Stadtteilfest Eidelstedt mit akrobatischen Tanzeinlagen. Foto: rs
Hamburg: Bürgerplatz |

Eidelstedt feierte zwei Tage mit einem bunten Programm für die ganze Familie

Reinhard Schwarz, Eidelstedt
Es war ein Fest von Aktiven aus dem Stadtteil für die Menschen: Eidelstedt feierte am Sonnabend und Sonntag sein traditionelle Stadtteilfest. Eingeladen hatte die Werbegemeinschaft in Zusammenarbeit mit dem Bürgerhaus, dem Eidelstedt Center, dem Quartiersmanagement „Wir im Norden (WiN!)“ und der Förderverein Attraktives Zentrum Eidelstedt (FAZ Eidelstedt). Beteiligt hatten sich auch Schulen aus Eidelstedt. Trotz großer Konkurrenz war das Zwei-Tage-Fest auf dem Wochenmarkt-Platz gut besucht.
Für die Kids gab es ein umfangreiches Programm mit Kletterwand, Bungeejumping und Bands wie „Die Blindfische“. Für die Größeren und Älteren rockten am Sonnabend ab 20 Uhr Bands wie „Movemanniaxx“. Gegen einen einen Regenschauer rockten die „Dosed Follies“ an, die den Pop Up-Bandwettbewerbs in Eidelstedt gewonnen hatten. Und am Sonntag überzeugten die Schnelsen Stompers mit Jazz.
„Es ging uns darum, ein Familienprogramm zu etablieren“, sagte Nicola Schulz-Bödeker vom Bürgerhaus Eidelstedt. „Das ist sehr gut angenommen worden“, lautet ihre Bewertung. So tanzten auf der Bühne Schüler der Max-Traeger-Schule zu Hip-Hop-Klängen, während zuvor Breakdancer vom Jugendclub Acker Pool Co akrobatische Einlagen vorführten. Gut angenommen wurde auch die Kletterwand am Hof des Bürgerhauses: Die siebenjährige Kathi war beispielsweise stolz darauf, dass sie „schon drei Mal da oben war. Das hat mir gut gefallen“. Dorothee Siegel (47) aus Schnelsen gefiel vor allem die „bunte Mischung für Jung und Alt“.
Viele Vereine und Initiativen nutzten das Fest auch, um sich bekannter zu machen wie etwa die Hamburg Dockers aus Eidelstedt, die für American Football warben. Alen (10) und Baris (9) von der Max-Traeger-Schule verkauften selbstgemachte Postkarten. „Wir sammeln für ein neues Klettergerüst für unsere Schule“, sagte Alen.
Krawallmacher blieben dem Fest fern. „Aus polizeilicher Sicht ist alles ruhig verlaufen“, bilanzierte Stadtteilpolizist Siegmund Sowat. Klaus B. Pöppelmann von der Eidelstedter Werbegemeinschaft erklärte: „Wir sind mit dem Fest und den Besucherzahlen sehr zufrieden, zumal zur selben Zeit auch anderswo in Hamburg groß gefeiert wurde.“
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