Mit Gitarre und Facebook für den Glauben

Eine große Vielfalt kennzeichnet die Arbeit von Rebekka Kaiser im Kinder- und Jugendbereich der Kirchengemeinde Eidelstedt: Die 25-Jährige nutzt beispielsweise sowohl das soziale Online-Netzwerk „Facebook“ als auch Instrumente wie die Gitarre.
Hamburg: Eidelstedt | Ihr Verlobter lebt mehr als 200 Kilometer entfernt in Porta Westfalica – doch Rebekka Kaiser freut sich gleichwohl, jetzt Eidelstedterin zu sein: Seit dem 1. August arbeitet die 25-Jährige als Gemeindepädagogin in der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde Eidelstedt. „Hier bin ich genau richtig – ich kann meine Gaben und Fähigkeiten einsetzen“, sagt Rebekka Kaiser. Die Gemeindepädagogin weiß auch zu schätzen, dass sie „sehr freundlich aufgenommen wurde“. Ihren Freund trifft die zierliche Frau möglichst regelmäßig – leben seine Eltern doch in Winsen/Luhe.
Rebekka Kaiser hat darin Erfahrung, menschliche Verbindungen auch über weite Strecken aufrecht zu erhalten: Sie kommt aus dem Nordschwarzwald. Zu ihren Verwandten hat Rebekka Kaiser auch während ihres Studiums der Gemeindepädagogik und der Ausbildung zur Erzieherin in Porta Westfalica Kontakt gehalten. Zuvor ging sie als Aktive der Missionsorganisation „Entschieden für Christus“ für ein Jahr nach Irland – und hält seitdem auch dank „Facebook“ Kontakt zu ihren Freundinnen.
Soziale Online-Netzwerke nutzt Rebekka Kaiser jetzt auch für ihre Gemeindearbeit – einen Teil der Jugendlichen lädt sie über Facebook oder „StudiVZ“ zu Veranstaltungen ein. Gleichwohl bleibt auch viel Zeit für persönliche Gespräche: „Ich will einen lebendigen Glauben vermitteln.“ So sei es ihre zentrale Aufgabe, „den Glauben an Jesus Christus nahe zu bringen“. Nächstenliebe und Menschen in ihrem Anderssein zu akzeptieren sind ihre zentrale Orientierungspunkte.
Angesichts der vielen Kinder- und Jugendgruppen der Gemeinde nennt die junge Frau als weitere zentrale Aufgaben: „Ich will die Ehrenamtlichen unterstützen und begleiten.“ Rebekka Kaiser leitet auch Gruppen, beispielsweise eine Konfirmandengruppe und mittwochs die „Kinderstunde“ – und spielt dabei auch Gitarre. In ihrer Freizeit spielt sie besonders gerne Mozart, Bach und Beethoven auf Klavier, wenn sie nicht liest oder Freunde trifft.
Rebekka Kaiser will dem Nachwuchs auch in schweren Stunden beistehen: „Ich bin offen für die Probleme der Kinder und Jugendlichen. Jeder kann sich an mich wenden.“
Kontakt: Halstenbeker Weg 22, Tel. 57 25 94 45.

Spender für Co-Finanzierung gesucht
Nach ihrem vierjährigen Studium der Gemeindepädagogik und einer auf ein Jahr verkürzten Ausbildung zur Erzieherin absolviert Rebekka Kaiser derzeit ihr einjähriges Berufspraktikum. Außer einem Vertrag für die Dauer eines Jahres hat die 25-Jährige auch einen unbefristeten Anschlussvertrag mit der Gemeinde abgeschlossen. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde ist darauf angewiesen, die Vollzeitstelle mit mindestens 50 Prozent aus Spenden zu co-finanzieren: Dabei handelt es sich „um 20.000 Euro Arbeitgeberkosten“, wie Pastor Dirk Fanslau erläutert. Wer die Stelle der Gemeindepädagogin dauerhaft mitfinanzieren will, wendet sich an Torsten Berens: Tel. 570 70 33. DA
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