Mehr Busse für den Westen

Auf der Linie 3 fahren die Busse nun häufiger. (Foto: Torben Simon)

Linie 3: Was sich zum Fahrplanwechsel in Altona und im Osdorfer Born geändert hat

Überfüllte Busse, die regelmäßig im Stau stehen: Die Metrobuslinie 3 im Hamburger Westen ist stark überlastet. Nun soll es Verbesserungen geben – der Überblick.

Mehr Busse im Einsatz:
Zwischen Rathausmarkt und Trabrennbahn soll der „Dreier“ werktags häufiger fahren. Zwischen 9.30 und 14.30 Uhr sowie zwischen 18.30 und 20 Uhr ist ein Fünf-Minuten-Takt vorgesehen. Sonnabends soll zwischen 9 und 20 Uhr ebenfalls
alle fünf Minuten ein Bus fahren.

Aus dem Osdorfer Born sollen Fahrgäste besser wegkommen:
Bisher gab es außerhalb der Hauptzeiten – also vor allem abends – nur einen 30-Minuten-Takt in die Innenstadt und zurück. Nun soll alle 20 Minuten ein Bus fahren, auch sonntags.

Reicht das aus?
Gerhard Sadler von der Verkehrsinitiative Hamburg-West: „Die Verkürzung des Halbstundentakts für den Metrobus 3 zum Osdorfer Born abends und am Wochenende auf 20 Minuten ist eine positive Überraschung. Allerdings bleibt es auch damit im Vergleich zu anderen Stadtteilen bei einer deutlichen Schlechterstellung. Solange es für diese abgelegene Großsiedlung keine attraktiven ÖPNV-Verbindungen gibt, wird sich der Anteil der Pkw-Benutzer kaum reduzieren lassen. Ehrgeizige Klimaschutzziele sind so jedenfalls nicht erreichbar.“

Die Linie 3
Knapp 20 Kilometer lang, 40 Haltestellen: Die Linie M3 führt von Schenefeld durch Hamburgs Westen bis nach Tiefstack. Sie verbindet die Stadtteile Osdorf, Bahrenfeld, Altona-Nord, St. Pauli, Neu- und Altstadt, Hammerbrook, Rothenburgsort und endet in Tiefstack. Etwa 30.000 Fahrgäste nutzen täglich diese Linie – Tendenz steigend. Um den Ansprüchen gerecht zu werden, hat die Stadt gemeinsam mit dem Betreiber Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) Haltestellen neu gestaltet, Kreuzungen umgebaut und zusätzliche Abbiegespuren eingerichtet. Zudem erhalten die Busse an vielen Ampeln bevorzugt Grün. Übrigens: An Bussen und Haltestellen wird das vorangestellte „M“ nicht mehr angezeigt. Es gab Beschwerden, dass dies vor allem für Sehbehinderte schlecht zu sehen ist.
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