Märchenstunde und Menü

Treffpunkt-Leiterin Birgit Okken, Hans-Georg Rau, Angela Säuberlich, Märchenerzählerin Diane Henschel und Nachbarin Ingeborg Sibiltz (v. l.) freuen sich über ihr besonders Weihnachtfest im Treffpunkt Ekenknick. Foto: fh
Hamburg: Treffpunkt Ekenknick 3 |

Gemeinsame Weihnachtsfeier an Heiligabend für Menschen mit und ohne Behinderung

Frauke Heiderhoff, eidelstedt
Märchen, Punsch, Stollen und Tannenschmuck: Menschen mit und ohne Behinderung feiern am Heiligenabend im Treffpunkt Ekenknick ein besonders Weihnachtsfest. Alle Besucher können im Treffpunkt teilnehmen. Märchenerzählerin und Mitarbeiterin Diane Henschel liest Märchen aus der alten Zeit. „Mit Sicherheit wird wieder eine Erzählung aus einem bestimmten Land im Vordergrund stehen“, kündigt Diane Henschel an – will aber mehr nicht verraten.
Hintergrund der ausgebuchten Feier: Immer weniger Menschen mit Handicaps leben in Wohngruppen, sondern in ihren eigenen vier Wänden. „Bei uns werden Menschen nicht allein gelassen“, so Treffpunkt-Leiterin Birgit Okken. Bei allen Treffen gelte es, eventuelle Vorbehalte abzubauen.
Die vergangenen Feiern sind bei den Teilnehmern „gut angekommen“, berichtet Diane Henschel. Viele Teilnehmer gestalten die etwa zweieinhalbstündige Feier liebevoll mit. Einige tragen Gedichte vor, andere haben schöne Geschichten im Gepäck. Abgerundet werden die Feierlichkeiten mit einem traditionellen Weihnachtsmenü.
Auch über Privates können sich die Männer und Frauen ungezwungen austauschen. „Viele erleben das Fest ähnlich“, weiß Birgit Okken. So zeichneten sich Feiern im Familienkreis beispielsweise durch übersteigerte Erwartungen aus. Manchmal werde aber einfach nur ein lieber Mensch vermisst.
Insgesamt nehmen am Fest 20 Besucher teil. Bei vielen handelt es sich um Menschen mit Unterstützungsbedarf, ein Drittel kommt aus dem Stadtteil. Zwei Treffpunkt-Mitarbeiter begleiten die Festlichkeit.
Nachbarin Ingeborg Sibiltz besucht die Feier. „Ich bin gerne hier“, sagt die Eidelstedterin, die regelmäßig die Kochkurse des Treffpunktes besucht.
„Es ist immer schön, hier zu feiern“, freut sich Hans-Georg Rau.
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