Macht den Busbahnhof schöner!

Nehmen den Busbahnhof unter die Lupe: Jonathan Temminghoff (Hamburger Verkehrsbetriebe), Simon Heinze und Dirk Carstensen (beide HVV-Planung), Michael Freitag (Regionalbeauftragter des Bezirksamtes), Joachim Wiucha (HVV-Planung), Ursula Kleinfeld und Klaus-Peter Schulze vom Eidelstedter Bürgerverein (v.l.) (Foto: jbd)
Hamburg: Busbahnhof Eidelstedt |

Eidelstedter Platz: Bürgerverein drängt auf Verbesserungen

Der Busbahnhof am Eidelstedter Platz soll schöner werden – aber wie? Der Bürgerverein will nun Druck machen: Vorige Woche lud der Vorstand zu einem Rundgang mit Vertretern der Verwaltung und des HVV ein.

„Wir wünschen uns einen Ort mit Aufenthaltsqualität“, fasst Klaus-Peter Schulze vom Bürgerverein zusammen. Ganz oben auf der Wunschliste stehen eine bessere Beleuchtung der Businsel, verbreiterte Ein- und Umstiegsflächen sowie eine Reinigung der verschmutzten, teils schon grünen Glasdächer. Bürgervereins-Vorsitzende Ursula Kleinfeld will „den Architekturgedanken wieder in den Vordergrund stellen und den Busbahnhof ästhetischer aufbereiten“.
Meinungsverschiedenheiten gibt es in Sachen Reinigung des Busbahnhofes: Das Kopfsteinpflaster zieht nicht nur Dreck wie Zigarettenkippen an, es ist in den Wintermonate auch sehr rutschig. Zwar säubert die Stadtreinigung den Bereich regelmäßig, die teilweise demolierten und verbrannten Abfallbehälter bieten aber kein einladendes Bild. Darin sind sich alle Beteiligten einig.
Simon Heinze, HVV-Planer, zeigte sich offen für die Wünsche und Anregungen der Eidelstedter. Eine Begehung der Damen-Toilette schockte zwar keinen der Anwesenden, aber Heinze nahm die Problematik der allgemeinen Situation durchaus wahr.
Angesprochen wurde auch die Buchenhecke zum Busbahnhof – diese wurde zugunsten der vorbeiführenden Radwege bereits zurückgeschnitten. Während Ursula Kleinfeld gerne die sichtbare Trennlinie vermeiden würde, ist Simon Heinze dagegen, diesen Bereich inklusive der Ladenzeile als ganzen Raum zu betrachten und zu verändern.
Fazit der Begehung: Ein Anfang ist gemacht, weitere Orts-termine werden folgen. Aus Sicht der Eidelstedter bleibt zu hoffen, dass die Impulse nicht zwischen dem HVV als Pächter und der Stadt als Eigentümerin hin- und hergeschoben werden – wie in den Jahren zuvor.
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