Luruper Forum feiert 15. Geburtstag

Sabine Tengeler hat das Luruper Forum mit aufgebaut. (Foto: da)

Fragen an eine der Initiatoren, Sabine Tengeler

Das Luruper Forum wird 15 Jahre alt. Gegründet wurde es im Januar 1999 als offene Initiative, in der alle willkommen waren, die etwas für den Stadtteil Lurup tun wollen. Und so ist es immer noch: Ob Bürger und Bürgerinnen, jung oder alt, Mitarbeiter und Vertreter von Luruper Einrichtungen, Politiker, Punk oder Poet: Jeder wird mit seinem Anliegen, sofern es Lurup betrifft, ernst genommen und gehört. Einmal im Monat trifft man sich zu einer Sitzung, die immer gut besucht ist. Und wer zweimal dabei war, darf mit abstimmen.
Das Wochenblatt hat Sabine Tengeler, von Beginn an dabei, einige Fragen gestellt.

Elbe Wochenblatt: Warum wurde das Luruper Forum damals gegründet? Was waren die Ziele? Und inwieweit sind diese erreicht worden?
Sabine Tengeler: Das Luruper Forum will und wollte allen an einer positiven Entwicklung des Stadtteils Lurups Interessierten die Möglichkeit bieten, einander kennenzulernen und mit Anliegen, Wissen und Potenzialen zusammenzuwirken, damit Fördermittel und Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden, wo und wie sie wirklich gebraucht werden. Ich möchte dazu beitragen, dass Bewohner/innen und engagierte Bürger auf Augenhöhe mit den beruflich im Stadtteil Tätigen, mit Politik und Verwaltung zusammenarbeiten.

EW: Was ist die größte Aufgabe, die das Luruper Forum noch vor sich hat?
ST: Die materielle Basis und Strukturen, die für diese Arbeit benötigt werden, weiterzuentwickeln und zu sichern. Dazu gehören das Stadtteilhaus Lurup als funktionsfähiges Stadtteilkulturzentrum, der Stadtteil-Laden, die Stadtteilzeitung „Lurup im Blick" und ein angemessener Verfügungsfonds. Ein weiteres wichtiges Thema ist, weitere Aktive zu gewinnen und den Nachwuchs zu fördern.

EW: Was sind die größten Wünsche?
ST: Eine gesicherte, gerechte und angemessene Finanzierung für das Stadtteilhaus und für die Arbeit des Luruper Forums – und das, ohne dass viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit, ständiges Kämpfen und Erinnern dafür erforderlich sind.

EW: Was ist der größte Erfolg, den das Luruper Forum zu verbuchen hat?
ST: Dass Monat für Monat gut 50 Leute gerne zu den Forumssitzungen kommen, dass wir einen freundlichen und unterstützenden Umgang miteinander haben, dass unser Netzwerk allen, die im Stadtteil arbeiten oder etwas Neues auf den Weg bringen wollen, einen guten Einstieg und Zusammenarbeit bietet, dass wir die Freude und Energie haben, viele gute Projekte für den Stadtteil auf den Weg zu bringen.

Es geht um Lurup
Der Bezirk möchte mehr Geld für die Seniorenarbeit in Lurup einsetzen - ein Thema für das Luruper Forum, das auf der nächsten Sitzung zu diesem Thema Fragen stellt und beantwortet: Was brauchen und möchten Senioren in Lurup? Wie kann man das Geld am sinnvollsten einsetzen?
Außerdem auf der Tagesordnung: Wie sichert man das unterfinanzierte und deshalb in seiner Existenz gefährdete Stadtteilhaus Lurup?
Das Luruper Forum lädt ein zu seiner öffentlichen monatlichen Sitzung am Mittwoch, 29. Januar, ab 19 Uhr in der Schule Langbargheide, Langbargheide 40.
Am Ende der Sitzung sind alle Teilnehmer eingeladen, miteinander den 15. Geburtstag des Luruper Forums zu feiern.
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