Lurup: Wohnen ab 5,80 Euro

224 Wohnungen entstanden innerhalb von zweieinhalb Jahren auf einem Teil des Hermes-Geländes zwischen Lüttkamp und Luruper Haupstraße. (Foto: rs)

Neubau: 81 Sozialwohnungen und 133 frei finanzierte entstanden an der Luruper Haupstraße

Reinhard Schwarz, Lurup

Auf einem Balkon hängt eine Frau gerade Wäsche auf. Unten, im Innenhof, ist noch Baustelle. In einer Ecke lagern Sitzbänke. Auf einem Platz deutet ein halbkreisförmiges Rondeel an, dass sich hier demnächst Anwohner sonnen können und Kinder spielen werden. Luruper Hauptstraße / Ecke Lüttkamp: Das ist Lurups neuestes Quartier – neue Heimat für Hunderte Menschen.
Auf einem Teil des Hermes-Areals zwischen Luruper Hauptstraße und Lüttkamp zog die Baugenossenschaft Neue Lübecker in zweieinhalb Jahren Wohnblöcke hoch. Nur wenige Meter entfernt vom Einkaufs-Center am Eckhoffplatz. Die meisten Mieter sind schon eingezogen.
224 Wohnungen sind hier entstanden, erläutert Uwe Heimbürge von der Neue
Lübecker: „Wir freuen uns, dass wir 81 der 224 Wohnungen als öffentlich geförderte Einheiten errichten können. Somit bieten wir allen Einkommensklassen die Möglichkeit eines neuen Zuhauses in Hamburg.“
Laut Genossenschaft liegt die Kaltmiete für die öffentlich geförderten (Sozial-)Wohnungen bei durchschnittlich 5,80 Euro den Quadratmeter. Mieter der frei finanzierten Wohnungen müssen wesentlich tiefer in ihre Taschen greifen: Sie zahlen durchschnittlich 10,48 Euro pro Quadratmeter. Die Wohnungen haben einiges an Komfort zu bieten, wie etwa Fußbodenheizungen, auch für die öffentlich geförderten Einheiten.

Küche zur Straße hin, Wohnzimmer zum Innenhof

Bei der Konzeption des 130 Meter langen „Riegels“ an der viel befahrenen Luruper Hauptstraße mussten sich die Planer einiges einfallen lassen, um die zukünftigen Bewohner vor dem Verkehrslärm zu schützen, schildert Dirk Haarbach, Leiter der Bereiche Technik und Bau der Neue Lübecker: „Küchen, Bäder und Treppenhäuser wurden zur Straße hin gelegt.“ Die Wohn- und Schlafbereiche liegen zum ruhigen Innenhof.
Auch über die Parkplätze für die Neubürger hatten sich die Architekten Gedanken gemacht. So wurden die Autos in eine U-förmige Tiefgarage mit 203 Stellplätzen unter die Wohnhäuser verbannt. Zu ebener Erde gibt es lediglich 32 Parkplätze für Besucher-Pkws. Darüber hinaus verfügt das neue Quartier über sage
und schreibe 576 Fahrradstellplätze.
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