Lurup hilft Tansania

Dieses kleine Mädchen aus Ludilu wurde mit einem Wasserkopf geboren. Die 300 Euro für eine lebensrettende Operation können die Eltern nicht aufbringen. (Foto: pr)

Gemeinde der Auferstehungskirche setzt sich für dasDorf Ludilu ein

von Sabine Deh, Lurup - Seit 30 Jahren setzt sich die Gemeinde der Auferstehungskirche Lurup für die bettelarmen Menschen des Ostafrikanischen Dorfes Ludilu ein. Der schwer zugängliche Ort liegt am Rande von Tansania in den Livingstone Bergen in einer Höhe von rund 1.500 Metern. Im Februar berichten die Hamburger Helfer im Rahmen von zwei Veranstaltungen über ihre wichtige Arbeit für die Freunde in Afrika.
Der ehemalige Luruper Pastor Siegfried Kurzewitz (68) hat sich mehrfach vor Ort ein Bild von der Not der Einwohner in Ludilu gemacht. Im Lauf der Jahre konnte Dank der kirchlichen
Initiative in dem afrikanischen Dorf ein Waisenhaus errichtet werden, es entstand ein kleines Lehrlingszentrum, und es wurden einige Häuser an ein neues Stromnetz angeschlossen.
Im vergangenen Jahr reiste der Luruper Sören Klädke (20) nach seinen Abiturprüfungen zusammen mit Pastor Kurzewitz nach Ludilu, um den Einwohnern dabei zu helfen, einen Garten für die Hauswirtschaftschule anzulegen. Beeindruckt hat ihn dort besonders das Lehrlingszentrum, in dem viele Jugendliche aus der Region eine Ausbildung erhalten. „Mittelfristig können diese jungen Menschen eigenständig für ihr Dorf tätig werden“, erläutert Siegfried Kurzewitz das Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Interessierte können sich am Sonntag, 17. Februar, um 11 Uhr in der Auferstehungskirche, Flurstraße 3, oder am Montag, 18. Februar, um 19 Uhr im Rahmen eines Infoabends im Alten Kirchsaal, Flurstraße 1, über das Leben und den Alltag der Menschen in Ludilu informieren.
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