Lurup bekommt eine Community School... eine was?

Welche Projekte können in den „Community Räumen“ der neuen Schule verwirklicht werden? Es wird gesammelt....

Neue Stadtteilschule soll etwas ganz Besonderes werden.

christiane handke, lurup
Was ist eine Community School?
Eine Schule, deren Räume nicht nur für Schüler und Lehrer da sind, sondern von Einrichtungen und Projekten aus dem Sadtteil mitgenutzt werden dürfen und sollen: Theateraufführungen und -proben, Musikunterricht, Sport und Spiel. Eine Community School ist eine Schule, die ihrem Stadtteil gegenüber die Türen immer geöffnet hat.
Wer kann in dieser Schule seine Projekte anbieten?
Kitas, Jugendprojekte, Anbieter der Erwachsenenbildung, Nachbarschaftsgruppen, Kultureinrichtungen und jeder, der gute Ideen für seinen Stadtteil hat.
Wie wird das praktisch gelöst?
Räume sollen im Idealfall mehrfach genutzt werden können und so optimal ausgelastet sein, Mehrfach- und Mitnutzung ist erwünscht, Mietverhältnisse auch. Möblierung und Ausstattung müssen so flexibel sein, dass ein Raum beispielsweise für Yogaunterricht genau so „klappt“ wie für Nachhilfestunden oder Babygymnastik.
Was wird an der Luruper Hauptstraße neu gebaut?
36 Klassenräume sowie Sport- und Fachräume für die Klassen 5 bis 10 (sechszügig) der Stadtteilschule Lurup – darin das „Community Zentrum“ mit 348 Quadratmetern.
Wieviel kostet das?
29 Millionen Euro.
Wann wird die Community School fertig sein?
Ende 2017.
Wie weit ist die Planung?
Acht Architekturbüros sind ausgewählt worden, an einem städtebaulichen Wettbewerb teilzunehmen. Bis zum 25. Juni können Wünsche, beispielsweise von Luruper Einrichtungen und Anwohnern, noch in die Planungen einfließen. Am 27. Juni werden Architekten und Jury vor Ort sein, bis dahin sind Nachjustierungen noch möglich. Am 29. September tagt das Preisgericht, der Architekt wird ausgesucht. 2015 startet der Bau.
Wer sitzt in der Jury?
Hamburgs Oberbaudirektor, Lokalpolitiker aus der Bezirksversammlung Altona, Architekten und Stadtplaner, Vertreter aus Lurups Einrichtungen und Anwohner.
Wie können die Luruper mitbestimmen?
Sie können bis zum 25. Juni Wünsche zum „Community Teil“ und zur Mehrfachnutzung der Räume miteinbringen. Ideen bitte an das Bezirksamt unter: thomas.fischer@altona.hamburg.de

Denglisch ist nicht unbedingt die Sprache des Wochenblatts. „Community School“ - die Redaktion hat sich die Köpfe zerbrochen, wie man diesen Ausdruck treffend und originell ins Deutsche übertragen kann. Aber uns ist kein wirklich treffender Begriff eingefallen.
Jetzt sind unsere Leser an der Reihe: Wie kann man das, was die neu entstehende „Community School“ in Lurup darstellen soll und wird, mit einem oder höchstens zwei Worten prägnant ausdrücken? Name gesucht!
Vorschläge bitte an post@wochenblatt-redaktion.de oder per Fax an 85 32 29 33.
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