Lurup bekommt eine „Community School“

Die Erweiterung der Stadtteilschule Luruper Hauptstraße soll nach dem Willen der Altonaer SPD-Bezirksfraktion zügig begonnen werden. Eine Voraussetzung für den zügigen Beginn ist jedoch die Verlagerung des Stadions des SV Lurup an den neuen Standort am Vorhornweg, denn die Schule wird sich auf einem Teil der freiwerdenden Flächen der Fußballplätze an der Flurstraße erweitern. Den Neubau des Stadions unverzüglich zu beginnen und abzuschließen, folglich mit der Erweiterung der Stadtteilschule zügig starten zu können, das wurde auf Antrag der SPD-Fraktion Altona in der vergangenen Sitzung der Bezirksversammlung beschlossen.

Der Stadtteilschule Lurup soll das Konzept einer sogenannten „Community School“ zugrunde liegen, demnach soll sie ein Platz und ein Zusammenschluss mit anderen Ressourcen des Stadtteils werden. „Eine Community School ist hinsichtlich eines Ortszentrums daher insbesondere für Lurup genau das, was bisher fehlt, denn Lurup ist nicht um einen historischen Stadtkern gewachsen. Die Community School wird daher exakt das fehlende Gemeinschaftszentrum werden, das bisher in Lurup gefehlt hat. Zusammen mit dem erst kürzlich fertiggestellten Lurup Center am Eckhoffplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite kann nun so etwas wie ein Ortskern in Lurup entstehen“, sagt Björn Grantz, Abgeordneter der SPD-Bezirksfraktion Altona aus Lurup.

Wichtig sei jedoch auch das pädagogische Konzept, das hinter einer Community School stehe. Der integrierte Focus auf Schulung, Gesundheit, Soziales, Jugend und Entwicklung in einer Kommune führe zu besseren Lernerfolgen, gestärktes Familienleben und eine gesündere Gemeinschaft. Eine Community School würde personalisierte Programme, die echtes, lösungsorientiertes und gemeinschaftsbezogenes Lernen ermögliche, anbieten. Solche Schulen würden dadurch zu Gemeinschaftszentren, die für Jeden, jeden Tag, auch am Wochenende, von morgens bis abends offen sind. Genau deshalb favorisiere er diese Art Schule für Lurup, so Björn Grantz weiter.

Über Jahrzehnte hinweg haben Luruperinnen und Luruper in Ehrenarbeit eine eigene Institution für Stadtteilkultur aufgebaut. Das „Luruper Forum“ ist im Stadtteil bestens vernetzt und leistet trotz schwieriger finanzieller Bedingungen kontinuierlich gute Arbeit. Björn Grantz: „Das Luruper Forum ist daher ein weiterer substantieller Vorteil und daher von Anfang an in das ‚Projekt‘ Community School mit eingebunden.“
Wenn alle geplanten Bauvorhaben in Lurup abgeschlossen sind, dann sind in Lurup rund 1000 neue Wohnungen entstanden. Damit wird Lurup zum einwohnerstärksten Stadtteil im Bezirk Altona werden. „Lurup wird durch diese Entwicklung jünger und bunter, und nicht zuletzt deshalb ist eine Community School für den Stadtteil genau der richtige Typus Schule. Ich bin mir sicher, die Luruperinnen und Luruper werden sich zusammen mit ihren neuen Nachbarn auf die neue Schule freuen“, so der Luruper Abgeordnete abschließend.
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