LINKE Initiative erfolgreich: Hauptausschuss fordert Tempo 30 Fahrbahnsymbole im „Luckmoor“ und in der Flurstraße

DIE LINKE aktiv vor Ort im "Luckmoor". So könnten die "30" Fahrbahnsymbole aussehen, v. l. n. r.: Margit Treckmann (Regionalausschuss II), Karsten Strasser (Bezirksabgeordneter für Lurup), Heike Sudmann (Bürgerschaftsabgeordnete). (Foto: anDReg)
Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona hat in seiner Sitzung am 14.6.2012 u.a. beschlossen, die Behörde für Inneres und Sport (BIS) aufzufordern, im Stadtteil Lurup in der Flurstraße und in der Straße „Luckmoor“ einen Modellversuch mit Tempo 30 Fahrbahnsymbolen durchzuführen. Damit ist die Initiative der Altonaer Linksfraktion als interfraktioneller Antrag erfolgreich. Auf Initiative der SPD/GAL-Mehrheit ist zudem das Gebiet, das südlich durch den „Fahrenort“, westlich durch die „Luruper Hauptstraße“ und östlich durch die „Elbgaustraße“ begrenzt wird als Vorschlag für ein Versuchsgebiet hinzugekommen. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob die BIS die einstimmige Empfehlung des Hauptausschusses jetzt aufgreift.
Die Stadtteilgruppe Lurup - Osdorf der Partei DIE LINKE hat sich für einen Modellversuch für Tempo 30 Fahrbahnsymbole in Lurup eingesetzt. Die Tempo-30-Zone „Flurstraße“ (zwischen Luruper Hauptstraße und Rugenbarg) - „Luckmoor“ (zwischen Luruper Hauptstraße und Flurstraße) hält die Luruper Linkspartei für besonders geeignet, um die Wirksamkeit zusätzlicher Tempo 30 – Symbole auf der Fahrbahn zu erproben.
Karsten Strasser, Bezirksabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der Altonaer Linksfraktion: „Gerade die Straße „Luckmoor“ ist erheblich durch Schleichverkehre belastet“. Viele Autofahrer, wollen stadteinwärts die Ampeln an den Kreuzungen Luruper Hauptstraße/Lüttkamp, Luruper Hauptstraße/Elbgaustraße und Rugenbarg/Böttcherkamp umgehen, so Strasser. Stattdessen kürzen sie über die Verbindung „Luckmoor/Flurstraße“ ab. Dabei verstoßen sie sehr oft gegen „Tempo 30“.
„Es ist sehr erfreulich, dass ein interfraktioneller Antrag aller Bürgerschaftsfraktionen jetzt weitere Modellversuche für Tempo 30 Fahrbahnsymbole ermöglicht.“, meint Bürgerschaftsabgeordnete Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der LINKEN Bürgerschaftsfraktion. Mit dem Antrag, der auf Initiative der LINKEN zustande kam, wird die hamburgische Verwaltungsvorschrift, die Tempo 30 Bodenmarkierungen bislang entgegenstand, zunächst ausgesetzt. Hamburg ist eines der letzten Bundesländer, in denen Tempo 30 Fahrbahnsymbole noch nicht zugelassen sind. Neben baulichen Maßnahmen wie z. B. Einengung der Fahrbahn sind Tempo 30 Fahrbahnsymbole sehr sinnvoll, um sicherzustellen, dass Tempo 30 tatsächlich eingehalten wird.
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