LINKE: Anstieg der Fluglärm-Beschwerden ernst nehmen

Dora Heyenn und Karsten Strasser aktiv gegen Fluglärm

Die wachsende Zahl von Fluglärm-Beschwerden vor allem aus Lurup und Osdorf muss von der Bezirkspolitik ernst genommen werden.

Eine SPD/CDU-Mehrheit hatte sich in der Sitzung des Umweltausschusses der Bezirksversammlung Altona am 8. Dezember 2014 dagegen ausgesprochen, eine Ausschusssitzung mit Vertretern der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Lurup und damit wohnortnah für viele Fluglärmbetroffene durchzuführen. Dies offenbart einen Mangel an Bürgernähe. Dabei hätte es durchaus nahegelegen, den zahlreichen betroffenen Bürgern Gelegenheit zu geben, ihre Fragen zu dem brisanten Thema Fluglärm in einer vor Ort stattfindenden Bürgerfragestunde stellen zu können.
In den Stadtteilen Lurup und Osdorf hat sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der Fluglärmbeschwerden sehr stark erhöht: 2013 lagen 12 Beschwerden vor. Für 2014 sind bis Ende Oktober bereits 89 Fluglärmbeschwerden eingegangen. Dies ergab eine Schriftliche Kleine Anfrage von Dora Heyenn, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die deutliche Zunahme von Fluglärmbeschwerden zeigt, dass dringend gehandelt werden muss.“, stellt die LINKEN-Politikerin Heyenn fest. „Die bestehende Nachtflugbeschränkung funktioniert nicht, wir brauchen ein Nachtflugverbot ab 22 Uhr und eine Erhöhung der lärmabhängigen Entgeltkomponenten am Hamburg Flughafen um 100 Prozent. Im Gegenzug können die gewichtsbezogenen Entgelte reduziert werden“, so Heyenn weiter. Mehr Informationen: www.karstenstrasser.de
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