Lehrer sattelten auf’s Fahrrad um

Lehrer Georg Grimm und Schülerinnen eines Kunstkurses zeigen die Plakate zur Aktion. Foto: pr

Stadtteilschule Eidelstedt: Lehrkräfte pusteten 340 Kilogramm
Kohlendioxid weniger in die Luft

Gaby Pöpleu, Eidelstedt

„StSEi ohne CO2“ – hinter dieser komplizierten Buchstabenkombination verbirgt sich kein Geheimcode, sondern sie ist das Motto einer Umweltaktion der Stadtteilschule Eidelstedt „StSEi“. Sie wollte den für’s Klima schädlichen Ausstoß an Kohlendioxid „CO2“ durchs Autofahren reduzieren. 26 Lehrer traten dafür 14 Tage lang in die Pedale oder gingen zu Fuß. Das Auto blieb – zumindest für den Weg zum Dienst in der Schule – in der Garage.
Die Idee kam von der so genannten „Klimagruppe“, einer Arbeitsgruppe zum Klimaschutz unter der Leitung von Georg Grimm. Der vermittelte seinen Schülern: „Der Schadstoffausstoß, den jeder Einzelnen pro Tag verursacht, ist sehr hoch. Dies kann nur jeder selbst mit einer Veränderung seines eigenen Verhaltens beeinflussen.“ Grimms Überlegung: Ein Golf stößt auf fünf Kilometer ein Kilogramm CO2 aus. Diese Kilos wolle man einsparen. So entwickelte ein Kunstkurs aus dem Jahrgang Zwölf eine Plakat-Kampagne, die die Lehrer dazu aufrief, das Auto mal stehen zu lassen.
In langen Listen wurde eingetragen, wer für wieviele Kilometer das Rad statt des Autos genommen hatte. Das Ergebnis: Beachtliche 1.700 Kilometer hatten die Lehrer in die Pedale getreten. Grimm: „Wenn wir bei unserem Golf bleiben, haben die Kollegen damit 340 Kilogramm Kohlendioxid eingespart.“ Am Schluss gab’s ein kleines Geschenk und einen großen Applaus vom Kollegium für alle, die mitgemacht haben.
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