Kunstrasen für den Sportplatz Furtweg

Die Grandplätze des SV Eidelstedt am Furtweg sind Sanierungsfälle. Nun will der Bezirk zunächst eine Sportfläche mit Kunstrasen ausstatten. (Foto: pr)

Kleine Lösung: Bezirk will marode Anlage ausbessern lassen

Carsten Vitt, Eidelstedt - Es sind die schlechtesten Sportplätze im Bezirk Eimsbüttel: Die beiden Spielflächen am Furtweg in Eidelstedt sind ein Sanierungsfall. Nun schlägt der Bezirk Eimsbüttel vor, zumindest einen Platz mit Kunstrasen auszustatten. Ursprünglich sollte die gesamte Anlage neu gestaltet werden – doch diese Pläne verliefen immer wieder im Sande.
Der SV Eidelstedt drängt schon seit Jahren darauf, die Plätze am Furtweg zu sanieren. Die Lösung sollte der Verkauf einer Teilfläche an einen Investor sein, um dort Wohnungen zu bauen. So sollte Geld reinkommen, um die gesamte Anlage mit Kunstrasen auszustatten und ein neues Umkleidegebäude bauen zu können. Der Immobilienkonzern Greve sprang im Herbst allerdings ab, die Planungen zerschlugen sich.
Nun will die Stadt erstmal in die Bresche springen, damit sich überhaupt was tut. 500.000 Euro sind vorgesehen, um einen Kunstrasenplatz zu bauen. Außer am Furtweg sollen auch am Bondenwald in Niendorf und an der Tornquiststraße in Eimsbüttel Kunstrasenplätze entstehen.
Basis der neuen Planungen sind die Ergebnisse zum Zustand der städtischen Sportflächen in Hamburg. Voriges Jahr wurden alle Anlagen untersucht, die Plätze am Furtweg haben beide eine Vier bekommen (44 und 48 Prozent).
Der Bezirk sucht zwar weiter nach einem Investor, um Wohnungsbau und neue Sportanlagen zu realisieren. Wann und mit wem das klappen könnte, ist allerdings offen.
Der SV Eidelstedt (SVE) begrüßt die Initiative der Politik. „Es ist lobenswert, erstmal einen Platz neu zu machen“, sagt SVE-Geschäftsführer Martin Hildebrandt. Er gibt aber zu bedenken, dass es nicht sinnvoll sein könnte, erst einen Platz und die Umkleide zu bauen, wenn ohnehin die gesamte Anlage neu geplant wird.
Über die Eimsbütteler Vorschläge entscheidet eine Kommission beim Sportamt. Vertreter vom Bezirksamt Eimsbüttel und Lokalpolitiker sind in dem Gremium auch vertreten. Die Stadt will 2013 und 2014 insgesamt 7,6 Millionen Euro in neue Sportanlagen investieren.
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