Kunst statt Leerstand in Eidelstedts Zentrum

Dirk Zieciak, Projektleiter von „WiN! – Wir im Norden“, will neue Ideen für Eidelsteds Zentrum im Dialog mit Geschäftsleuten, aber auch Bürgern, angehen.
Hamburg: Eidelstedt | von Sverre Gutschmidt
Die Initiative „Wir im Norden!“, kurz WiN!, will das Zentrum Eidelstedts attraktiver gestalten. WiN ist spezialisiert auf Quartiersmanagement und so lautet ein zentrales Ziel: „Wir möchten Eidelstedt aufwerten, neue Kunden ansprechen und die bisherigen überzeugen, dass sie zum Einkaufen nicht unbedingt in die Innenstadt fahren müssen“, erklärt Projektleiter Dirk Zieciak.
Konkret soll spätestens im September ein von WiN! produzierter Flyer Besuchern des Zentrums einen Überblick über alle Geschäfte in Eidelstedt vermitteln. Die Broschüre wird in den Läden und im Umfeld des Zentrums ausliegen. „Wir werden oft auf fehlende Hinweisschilder zu den Einkaufsmöglichkeiten angesprochen“, so Dirk Zieciak. Auch dem will er bald abhelfen. Am großen Baum vor dem Eingang zum Eidelstedt Center, gegenüber dem Busbahnhof, nahe des Block House sowie am Zugang Lohkampstraße überlegt der Projektleiter, Überblickstafeltafeln über die Geschäfte und Dienstleister vor Ort aufzustellen. „Wir stehen im Dialog mit den Gewerbetreibenden,“ erklärt Dirk Zieciak.
Die Lohkampstraße steht oft im Fokus der WiN!-Arbeit. „Wir werden immer wieder auf die dortige Einbahnstraßenregelung angesprochen. Die Straße sollte eher zum Zentrum hinführen und Besucher anlocken anstatt sie wegzuführen“, sagt Dirk Zieciak. Er will „am Ball bleiben, auch wenn eine Umkehr schwierig durchzusetzen ist“.
Die vielen Leerstände von Geschäften in der Lohkampstraße und im Zentrum allgemein möchte WiN bald überbrücken: „Die Idee ist – wie in Niendorf – Leerstand für Künstler-Aktionen zu nutzen, für Ausstellungen, damit die Leute sehen, hier ist zwar Leerstand, es tut sich aber etwas.“ Den Kontakt zu Künstlern habe man bereits, „jetzt werden wir mit den Verwaltern sprechen“, so der WiN-Projektleiter.
Es sind viele kleine Schritte, die zur Aufwertung beitragen können. So ließe sich der große Platz vor dem Eingangsbereich des Bürgerhaus ebenfalls verbessern: „Viele Leute sprechen uns an, ob die gemauerte Sitzwelle dort Sinn macht“, sagt Dirk Zieciak. Ihm geht es jedoch nicht um hervorgezauberte Lösungen: „Man muss das diskutieren.“
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