Klimabus am Furtweg: Heiße Luft im Unterricht

Geologe Tobias Odrich experimentierte mit heißer Luft: Lina (8) und Finja (9) von der Grundschule Furtweg lernten dabei, „das Klima mehr zu schützen“. Foto: mars
Hamburg: Schule Furtweg |

Sechs Klassen experimentieren, um den Wandel zu verstehen

von Marcus Schmidt, Eidelstedt

Ein Film „entführte“ kürzlich Schüler der Klasse 3b der Grundschule Furtweg in eine Umlaufbahn um unseren Planeten: In Forscher-Kitteln mit der Aufschrift „s'cooltour“ gekleidet. Frei übersetzt: „Es-ist-cool-Reise“. In Anspielung aufs Klima und den Spaß am Forschen. Bei der Aktion der Vereinten Nationen am Furtweg 56 erlebten sechs Klassen Wolken und Stürme wie aus dem All. Am Ende mahnte sie eine Computerstimme: „Mayday – die Erde hat Fieber.“
Die Schüler sahen anschaulich, was der Klimawandel bedeutet. Diplom-Kaufmann Patrick Berger und Geologe Tobias Odrich experimentierten gemeinsam mit den Jungen und Mädchen. So ließen sie in durchsichtigen Behältern heiße Luft aufsteigen, die beim Abkühlen wieder abfiel. „Eine Ursache für Stürme“, erklärt Berger. Die werden immer heftiger, sind Teil des Klimawandels. Die achtjährige Lina Kloppenburg: „Doof, wenn dadurch Menschen vertrieben werden.“ Nach 90 Minuten verschwanden die Klimaforscher wieder zu ihrem Raumschiff, dem grünen Bus auf dem Schulhof.
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