Keine Straße – keine Firmen im Gewerbegebiet

Kann doch nicht so lange dauern, eine Straße zu bauen (Symbolfoto), oder? Doch! In Lurup fehlt nach mehr als eineinhalb Jahren immer noch eine Zufahrt zu einem Technologiepark. Firmen kommen gar nicht zu ihren Grundstücken hin.

Lurup: Posse um Zufahrt zum Technologiepark am Vorhornweg

Der Bezirk Altona hat alles getan, um am Vorhornweg in Lurup ein Gewerbegebiet für High-Tech-Firmen zu schaffen. Aber es ist noch kein einziger Betrieb dort angesiedelt worden – die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was ist geplant?
Auf der etwa fünf Hektar großen Fläche zwischen Vorhornweg und Luruper Hauptstraße sollen Firmen aus dem Forschungs- und Technologiebereich unterkommen. Ende 2014 hat der Bezirk Altona Baurecht geschaffen, es können sich also Firmen ansiedeln. Der Haken: Eine Straße zu den einzelnen Grundstücken gibt es bis heute nicht. In Altona ist man sauer darüber, dass die Wirtschaftsbehörde das bisher versäumt hat.

Woran hakt es?
Offenbar lassen sich die Wirtschaftsbehörde (BWVI) und der zuständige Landesbetrieb Straßenbau (LSBG) Zeit. Laut BWVI wurde die Straßenplanung in Auftrag gegeben, nachdem der Bezirk Altona Ende 2014 den Bebauungsplan beschlossen hatte. Doch bis zur Fertigstellung dauert es noch bis Ende 2017! Denn ehe die Straße gebaut wird, müssen Siele und Entwässerung in Ordnung gebracht werden. „Derzeit wird das hoch belastete Niederschlagswasser der angrenzenden Hauptverkehrsstraßen ungereinigt in den Vorhorngraben eingeleitet“, erklärt BWVI-Sprecherin Susanne Meinecke. Zukünftig soll der verschmutzte Regen in einer speziellen Anlage gereinigt werden. Hamburg Wasser muss dafür wiederum das Siel auf dem Gelände neu bauen. Das dauert.

Wann wird gebaut?

Die Arbeiten am Siel sollen voraussichtlich im August beginnen und im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein. Erst dann wird die Zufahrtsstraße zum Gewerbegebiet gebaut. Fertigstellung: Etwa Ende 2017. Die Pläne für den Technologiepark gibt es bereits seit 2008. Wenn alles klappt, werden High-Tech-Firmen etwa neun Jahre später dort ihren Betrieb aufnehmen. Falls nichts dazwischen kommt ...
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