Kampagne für Center-Erweiterung

Marco Knopp (l.), Leiter Bauprojekte Immobilien der MEAG, und Centermanager Marcus Czerwionka (r.) werben für die Erweiterung des Eidelstedt Centers. Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke hofft auf einen Kompromiss. Foto: da
Hamburg: Eidelstedt Center |

Die MEAG, Eigentümerin des Eidelstedt Centers, startet Aktion „Für Eidelstedt“

Nur wenige Tage vor der Party zum 25. Geburtstag des Eidelstedt Centers ist die Diskussion um die Centererweiterung wieder voll entbrannt. Auslöser hierfür ist eine unerwartete Wendung: Das Unternehmen MEAG, die Vermögensverwalterin des Eidelstedt Centers, greift direkt ein: „Für Eidelstedt“ lautet das Motto einer MEAG-Kampagne, die von Prospekten über Infostände bis zum Internetauftritt reicht. Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke hofft derweil auf einen Kompromiss.
Um 5.000 Quadratmeter Verkaufsfläche soll das Eidelstedt Center nach 20 Monaten Bauzeit vergrößert werden. Dies soll besonders gefragten Branchen, beispielsweise der Unterhaltungselektronik, mehr Platz bieten. Hierfür wird die MEAG viel Geld aufbringen. „Wir planen Investitionen im hohen zweistelligen Millionenbereich“, erläutert Marco Knopp, Leiter Bauprojekte Immobilien der MEAG. Das Bauvorhaben verfolgt auch die Absicht, das Hauptcenter und das Nebencenter zu verbinden.
Das Großprojekt stärke auch Eidelstedts Zentrum, betonen die Verantwortlichen. So sagt Centermanager Marcus Czerwionka: „Das Center wird von der Erneuerung und Erweiterung des Eidelstedt Centers ebenso profitieren wie der Einzelhandel und der Wochenmarkt.“ Der Markt sei zudem von den Plänen nicht betroffen: „Die Markfläche bleibt ebenso unverändert erhalten, wie auch die Zugänge zum Markt offen bleiben.“ Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke ergänzt: „Auch während der Bauphase bleibt der Markt erhalten.“
Ein Großteil der Bäume, die zwischen den beiden Centerteilen liegen, wird jedoch verloren gehen. Das gilt auch für den kleinen Spielplatz vor dem Center. Für Bäume und Spielplatz will die MEAG jeweils einen zentrumsnahen Ausgleich schaffen. „Wir sprechen mit den Anwohnern und Kunden und werden zusammen mit der Politik eine Lösung finden“, so Marcus Czerwionka und Marco Knopp.
Torsten Sevecke hofft derweil auf einen Kompromiss zwischen den Befürwortern und Gegnern einer Erweiterung. Frank Balser, MEAG-Projektleiter für die Centererweiterung, betont: „Wir sind bereit zum Dialog.“

Zur Kritik der Bürgerini: Siehe Artikel "Das Center nur im Bestand erweitern?"
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