Im Schlauchboot in der Bücherhalle

Die Azubis Vivien Wu und Michel Kehden haben in der Bücherhalle Eidelstedt Spiele mit der Konsole Xbox 360 und dem Zusatzgerät Kinect präsentiert.
Hamburg: Eidelstedt | Prince gibt Tempo – immer schneller bewegen sich seine Beine, der Atem wird schwer. Doch die Mühe hat sich gelohnt: Für diesen Speerwurf zeigt die Anzeigetafel 91,2 Meter an. Als „Weltrekord!“ zu lesen ist, reißt der Zehnjährige die Arme hoch. Zu dieser Spitzenleistung kam es, obwohl sich der Junge praktisch nicht von der Stelle gerührt hat. Ermöglicht hat dies das Ferienprogramm der Hamburger Jugendbibliothek „Hoeb4U“, die mit einem speziellen Angebot in die Eidelstedter Bücherhalle kam. Die Auszubildenden Vivien Wu und Michel Kehden präsentierten die Spielkonsole „Xbox 360“ mit der modernen Steuerungshardware „Kinect“.
Das Besondere daran: Der „Sportler“ auf dem großen Flachbildschirm wird durch die Bewegung des realen Spielers gesteuert, der rund zwei Meter vor dem Kinect steht. Dieses Zusatzgerät – ein rund 20 Zentimeter hohes und 40 Zentimeter breiten Gerät – ist an die Spielkonsole und an den Fernseher angeschlossen.
In der Bücherhalle wechselt sich Prince mit seinem Freund Karim ab. Der Zehnjährige hat beim Weitsprung die Nase vorn, und als er 7,81 Meter „springt“, ballt Karim begeistert die Faust.
Auch Janina Hempel, Leiterin der Bücherhalle Eidelstedt, freut sich über die zahlreichen Spiele, die das Azubi-Duo Kindern ab zwölf Jahren präsentiert: „Es ist super, wenn wir Kindern, die in den Ferien nicht verreisen können, eine Freizeitbeschäftigung anbieten können.“
Auch wenn in Eidelstedt jüngst nicht ganz so viel los war – die Auszubildenden Vivien Wu und Michel Kehden wissen: „Das Angebot kommt bei den Kindern gut an.“
Karim und Prince jedenfalls nutzten ausgiebig die verschiedenen Spiele: Sie jagten auf dem Schlauchboot durch wilde Gewässer, kickten vor Tausenden Zuschauern, spielten Tischtennis oder fuhren als Eidelstedter Jungs in schnittigen Autos. Ein Spiel aber, das die 21-jährige Vivien Wu besonders schätzt, vermieden die Kids: Eine Tanzstunde bei „Dance Central“, die immer wieder einen heißen Hüftschwung abverlangt.
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