Hörgensweg: Wie viele Wohnungen?

Neue Wohnungen werden in Eidelstedt auf alle Fälle gebaut (Symbolfoto) - die Fragen lauten eher: Wie viele und für wen?

Neues Quartier in Eidelstedt: Diskussion und Workshop

Um die genauen Zahlen wird noch gestritten – klar ist aber, dass am Hörgensweg gebaut wird. Statt ursprünglich etwa 600 Wohnungen für Flüchtlinge soll es auf der ehemaligen Süptitz-Fläche nun voraussichtlich nur 350 geben. Das war der Vorschlag der SPD-Fraktion in Eimsbüttel. Der grüne Koalitionspartner hatte noch Einwände, die CDU will gar nur 120 Wohneinheiten für Geflüchtete auf der Fläche. Aber diese Forderung dürfte sich ebensowenig durchsetzen wie die der Bürgerinitiativen, gar nicht zu bauen. Nach Informationen des Elbe Wochenblatts wird es womöglich darauf hinauslaufen, dass das neue Quartier am Hörgensweg mit 800 Sozialwohnungen bebaut wird – davon etwa 350 für Flüchtlinge. Bis Redaktionsschluss waren die Verhandlungen der Bezirkspolitiker und Behördenvertreter aber noch nicht abgeschlossen.
Für Sonnabend, 30. April, lädt das Bezirksamt Bürger zu einem Workshop ein. Von 11 bis 16 Uhr wird in der Julius-Leber-Schule in Schnelsen, Halstenbeker Straße 41, der Stand der Pläne vorgestellt, einzelne Arbeitsgruppen können Wünsche für Details des neuen Quartiers formulieren. Wer mitmachen will, kann jederzeit zwischen 11 und 16 Uhr einsteigen. Um 12 Uhr stellen Vertreter des Bezirksamts und des Bauträgers FeWa Verfahren und Pläne vor.
Im Frühsommer 2016 sollen die Grundlagen für ein städtebauliches Konzept erarbeitet werden. Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt sollen in dieses Verfahren mit einfließen.
Für Fragen steht das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung unter 428 01 34 32 und per E-Mail zur Verfügung. Die Adresse lautet
stadtplanung@eimsbuettel.hamburg.de
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