Hilfe für eine ungarische Familie

Gabriella Koszó (r.) muss ihren Mann Josef und ihre Tochter Gabi allein ernähren. (Foto: pr)

91-jähriger Hamburger bittet um Unterstützung für Menschen in Not

Sabine Langner, Osdorfer Born

Die 69-jährige Gabriella Koszó hat es nicht leicht: Ihr Mann ist erwerbsunfähig, die 31-jährige Tochter behindert. Die rund 160 Euro Rente reichen weder zum Leben noch zum Sterben. Selber schon zweimal an Hautkrebs erkrankt, muss die Mutter im Morgengrauen aufstehen und ihre Familie versorgen. Anschließend fährt sie täglich ins 50 Kilometer entfernte Budapest, um zu arbeiten. Gegen Mitternacht fällt sie erschöpft ins Bett.
Der 91-jährige Victor Ulman aus Osdorf hat sich vorgenommen, der Familie zu helfen. Seit 25 Jahren kümmert sich der umtriebige Hamburger um bedürftige Menschen in Ungarn und Rumänien. „Ich helfe Menschen in ihrer eigenen Heimat, damit sie dort leben können und sie nicht mit falschen Hoffnungen Richtung Deutschland oder andere westeuropäische Länder verlassen“, sagt Victor Ulman.
In diesem konkreten Fall schlägt er vor, der Familie Koszó ein kleines Weihnachtspäckchen zu schicken. Aus Erfahrung kann er bestätigen, dass in Paketen oder Päckchen versandtes Geld bis jetzt immer angekommen sei. Damit der Spender eine Bestätigung bekommt, dass die Sendung die Familie auch erreicht hat, werde Gabriella Koszó sich mit einem Brief oder einer Ansichtskarte für die Sendung bedanken. Die Adresse der Familie lautet: Gabriella Koszó, Bajcsy Zsilinszky utca 8, 2252 Tóalmás, Ungarn.

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E-Mail: humanhilfe@gmail.com
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