Hier helfen Mütter anderen Müttern

Grundschule Luruper Hauptstraße: Die Mütter gehen ins Elterncafé, die Kinder in den Unterricht. Foto: pr

Elterncafé an der Grundschule: Zu Kaffee und Kuchen gibt’s
Informationen über Schul- und Erziehungsthemen

Gaby Pöpleu, Lurup

Seit September vergangenen Jahres treffen sich Eltern in der Grundschule Luruper Hauptstraße beim Elterncafé. Schon nach knapp einem halben Jahr gib es konkrete Ergebnisse: Vier Mütter haben eine Ausbildung zur Mentorin begonnen. Das heißt: In Zukunft können sie andere Mütter unterstützen, zum Beispiel bei Gesprächen mit Lehrern, bei Problemen mit den Hausaufgaben der Kinder oder bei Erziehungsfragen.
Das Elterncafé ist eine Idee des Vereins „Coach@school“. Immer montags gibt es für Eltern von 8 bis 10 Uhr zu Kaffee und Kuchen viele Informationen rund um die Themen Erziehung und Schule. Beispiel: Wieviel Taschengeld sollte mein Kind bekommen? Oder: Wielange sollte es fernsehen dürfen? Sollten Grundschulkinder ein Smartphone haben? Claudia Schink von coach@school freut sich über die gute Beteiligung: „Es gibt dort rund sechs Mütter, die wirklich jeden Montag kommen.“ Aber auch, wer nur hin und wieder vorbeischauen möchte, ist willkommen.
Geleitet wird das Café von Sozialpädagogin Dorothee Gräve und Lehramtsstudentin Nicola Schäffler. Die haben auch die Mentorenausbildung angeregt. Das Ziel: Eltern helfen Eltern weiter. Dabei lernen Mütter in bis zu neun Drei-Stunden-Modulen, wie Schule funktioniert und wie sie anderen Eltern helfen können, Schul-, Erziehungs- und Sprachprobleme zu überwinden.
Türkische Mutter schrieb
für andere Vokabeln auf
„Eine türkische Mutter aus dem Elterncafé hat zum Beispiel ein Vokabelheft angelegt, mit dem andere Mütter wichtige Begriffe aus dem Schulleben für Gespräche mit Lehrern nachschlagen können“, erzählt Claudia Schlink „Das ist eine tolle, praktische Sache.“

MENTOREN
Die Mentorenausbildung ist ein seit zwei Jahren laufendes Projekt der Schulbehörde und wird von der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung organisiert. Leiter Jörg Belden hat noch Kapazitäten frei: Wer sich für eine ehrenamtliche Mentorenarbeit interessiert, erreicht ihn unter Tel. 334 24 13 35.
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