Hedi Hasselmann jetzt Chef-FEE der Elternschule

Christiane Knack (2. v. r.) gab den Vorsitz im Förderkreis Elternschule Eidelstedt (FEE) ab, weil sie nach Rendsburg gezogen ist. An ihre Stelle tritt Hedi Hasselmann (3. v. r.). Unterstützt wird sie von Schriftführerin Helga Reimers (l.), Kassenwartin Erika Shafie (2. v. l.), Beisitzerin Hilde Lucht (3. v. l.) sowie Christine Drews (r.), Zweite Vorsitzende von FEE. Über so viel Frauen-Power freut sich auch Dörte Ayecke, Leiterin der Elternschule Eidelstedt. Foto: rs
Hamburg: Elternschule Eidelstedt |

Christiane Knack vom Elternschul-Förderkreis gab den Vorsitz ab

von Reinhard Schwarz

Das Ende einer Ära: Christiane Knack führte zwölf Jahre lang den Förderkreis Elternschule Eidelstedt, doch aufgrund ihres Umzugs nach Rendsburg hat sie den FEE-Vorsitz niedergelegt. Ihre Nachfolge tritt Hedwig („Hedi“) Hasselmann an. Jüngst wurde Christiane Knack offiziell in der Elternschule verabschiedet. „Zwölf Jahre waren eine lange, wunderbare Zeit“, sagte die Rechtsanwältin. Die Arbeit
mit Elternschul-Leiterin Dörte Ayecke „war unkompliziert und sachlich, mit vielen Ideen und viel Fantasie“.
Ein Schwerpunkt der Arbeit von Elternschule und Förderkreis war Dörte Ayecke zufolge der Aufbau des „Nest am Astweg“: „Der ‚Astweg’ ist mein Diamant.“ Über den Förderverein war es gelungen, 25.000 Euro pro Jahr an Spenden zu sammeln. Vor allem die Bürgerstiftung unterstützt seit vier Jahren das Projekt.
Der Astweg gilt in Eidelstedt als Gebiet mit einem hohen Anteil an Familien mit sozialen Problemen. Das „Nest“-Projekt bietet Schulaufgabenhilfe und Kochkurse an, in denen Kinder und Jugendliche lernen, wie man günstig und trotzdem gesund kocht und vor allem gemeinsam isst. Inzwischen gibt es sogar ein Kochbuch, das aus der Arbeit am Astweg entstanden ist.
Aufgabe von Hedi Hasselmann und dem übrigen FEE-Vorstand wird es sein, neue Spender zu suchen: Die Förderung durch die Bürgerstiftung läuft in einem Jahr aus. Zudem hatte FEE immer auch eine Schutzfunktion für die Elternschule, um beispielsweise eine Schließung zu verhindern.
Hedi Hasselmann war lange für die SPD in Bezirksversammlung und Ortsausschuss aktiv. Derzeit arbeitet die pensionierte Erzieherin noch ehrenamtlich im Stadtteilbeirat Eidelstedt-Ost mit. Davor war sie auch in Eidelstedt-Nord im Stadtteilbeirat aktiv, als dort von 1994 bis 2004 das Projekt zur Armutsbekämpfung lief, das später in Soziale Stadteilentwicklung umbenannt wurde.
Programmatisch hat sich Hedi Hasselmann keine bestimmten Ziele gesetzt, sagt sie: „Es wird jetzt darum gehen, neue Unterstützer für den ‚Astweg’ zu finden.“ Die Wahl fiel wohl nicht zufällig auf die frühere SPD-Kommunalpolitikerin, gilt sie doch im Stadtteil als hervorragend vernetzt. Sie sei zwar nicht Mitglied des Vereins gewesen, wie Dörte Ayecke betonte: „Aber sie hat unsere Arbeit immer begleitet.“
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