Hamburgs erste Fair-Trade-Schule!

Die Stadtteilschule Eidelstedt ist „Fair Trade School“: Schüler und Lehrer engagieren sich für gerechten Handel. (Foto: pr)

Stadtteilschule Eidelstedt engagiert sich für fairen Handel

Die Eidelstedter Stadtteilschule will, dass es gerecht zugeht im weltweiten Handel. Seit kurzem ist die Einrichtung Hamburgs erste „Fair Trade School“ – das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was bedeutet „Fair Trade“?
Ist englisch, heißt auf deutsch: Gerechter Handel. Im wesentlichen kümmern sich Initiativen für fairen Handel darum, dass Produzenten ihre Waren nicht zu Billigpreisen verkaufen müssen, von denen sie kaum leben können. Kakao- oder Kaffeebauern, Bananenpflücker und Reisbauern in Asien, Südamerika oder Afrika sollen so viel Geld bekommen, dass sie sich und ihre Familien davon ernähren können.

Und wie geht das?
Über den Preis: Fair Trade-Produkte kosten meist mehr als die übliche Massenware im Supermarkt.

Wie engagiert sich die Stadtteilschule?
Zum einen haben sich die Schüler im Unterricht mit den Herstellungsbedingungen von Lebensmitteln wie Kako oder Schokolade oder Textilien beschäftigt. Zum anderen betreiben sie einen Kiosk in der Schule, an dem faire Produkte gekauft werden können. Auch im Lehrerzimmer, bei Klassen- oder Schulfesten werden überwiegend Kaffee und andere Getränke mit Fair Trade-Siegel verauft.

Wer steckt hinter der Initiative?
Der Verein TransFair vergibt die Bezeichnung Fair Trade School und das anerkannte Verkaufssiegel.
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