Gerettet! Kita kann weiter machen

Die Kita-Gruppe in der Schule Rungwisch bleibt bestehen. Im Herbst war die Zukunft noch unklar, nun gibt es Aussicht auf neue Räume.
Hamburg: Grundschule Rungwisch |

In der Schule Rungwisch bleibt die Kindertagesstätte erhalten – und wird sogar vergrößert

Im Herbst stand alles auf der Kippe – doch nun gibt es eine Zukunft für die Kita in der Schule Rungwisch. Das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was hat sich getan?

Die kleine Kindertagesstätte hat nun Aussichten auf neue Räume. Im Herbst sah es noch so aus, als würde in der wachsenden Schule kein Platz mehr für die Kita-Kinder sein. Doch dank eines geplanten Neubaus sollen in knapp zwei Jahren alle Kinder auf dem Gelände unterkommen.

Was wird gebaut?
Die Grundschule bekommt einen Neubau anstelle des bisherigen Spielplatzes im Eingangsbereich. In dem Gebäude entstehen eine Mensa, eine Aula und Mehrzweckhalle sowie Büros für die Schulverwaltung. Baubeginn soll im Sommer sein, die Fertigstellung ist für Sommer 2016 geplant.

Wo kommt die Kita unter?
Momentan noch in Räumen in der Schule. Zukünftig soll sie in den bisherigen Verwaltungstrakt der Schule, einen Flachbau aus den 50er Jahren, einziehen. Dieses Gebäude wird voraussichtlich im Herbst 2016 frei, muss dann noch umgebaut und saniert werden. Derzeit verhandelt der Kita-Betreiber, der Hamburger Schulverein, mit der Stadt über die Bedingungen. „Es müssen noch Detailfragen geklärt werden“, sagt Geschäftsführer Ernst Zawadsky. Laut Finanzbehörde geht es im Moment um ein Erbbaurecht. Heißt: Der Hamburger Schulverein könnte das Grundstück für einen längeren Zeitraum zur Nutzung pachten.

Wird die Kita größer?
Ja, in den neuen Räumen soll es zwei Gruppen für Drei- bis Sechsjährige und eine für Kinder von ein bis drei Jahren geben.

Verliert die Schule Fläche durch den Umbau?
Ja, aber das Gelände ist recht groß, so dass das aus Sicht der Schule kein Problem ist. „Die Vorteile überwiegen. Das ganze Gelände wird aufgebessert, wir bekommen einen neuen grünen Schulhof, mehr Rückzugsräume für die Kinder“, sagt Schulleiter Erik Eiberger. „Es ist schön, dass unsere Idee eines Bildungshauses von der Kita bis zur Schule aufgegriffen wurde und dass das hier nun möglich ist.“

Bildungshaus Rungwisch
Kita und Schule unter einem Dach, um Kindern ab einem Jahr einen guten Start ins Lernen und einen einfachen Wechsel in die Schule zu ermöglichen – diese Idee haben Erzieher und Pädagogen vor Jahren für die Schule Rungwisch entwickelt. Stichwort: Bildungshaus. Nun sieht es so aus, dass es Wirklichkeit wird.
„Wir können eine Pädagogik aus einem Guss bieten. Die Kita-Kinder wachsen in die Schule rein, kennen schon die Räumlichkeiten und ihre späteren Lehrer.
Für Schüler und das Personal gibt es kurze Wege, eine Abstimmung ist schnell möglich“, so Schulleiter Erik Eiberger. Die Grundschule Rungwisch besuchen derzeit 261 Kinder – inklusive Vorschulklasse. Tendenz: steigend.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.