Fama: Nur der Name bleibt

Neues Haus, alter Name: Die Wohnanlage „Fama“ soll im Herbst 2014 eröffnet werden. Grafik: pr

Nächstes Jahr eröffnet das „Fama“ wieder – als neuartiges Wohnprojekt für Senioren

Von Christopher von Savigny.
Aus „Fama“ wird „Fama“: Gut zwei Jahre, nachdem im Stadtteilkino an der Luruper Hauptstraße endgültig die Lichter ausgegangen sind, soll im Herbst 2014 an gleicher Stelle eine moderne Seniorenwohnanlage eröffnen.
Diese bietet nicht nur Platz für 78 alten- und behindertengerechte Wohnungen, sondern verfügt auch über einen Fitnessraum und ein Veranstaltungszentrum. Selbst das Kino soll wieder zu Ehren kommen – wenn auch in kleinerem Rahmen als bisher. Am Namen ändert sich nichts: „Fama“ heißt auch das neue Wohnprojekt. Der charakteristische Schriftzug, der Lurups Kinogängern noch wohlbekannt sein dürfte, soll später über dem Haupteingang leuchten.
Mit seinem Großprojekt betritt Bauherr Arnold von
Mallesch – der Name „Fama“ leitet sich von „FAmilie
MAllesch“ ab – Neuland: „Es ist das erste Mal, dass in Deutschland so etwas auf die Beine gestellt wird“, sagt von Mallesch. Denn im neuen Fama kann man nicht nur wohnen, sondern auch Sport treiben, tanzen oder im angeschlossenen
Restaurant essen gehen – kurz, seine Freizeit aktiv gestalten. Daher vermeidet von Mallesch auch ganz bewusst den Begriff „Seniorenheim“: „Wir wollen ältere Leute haben, die zu fit sind fürs Altersheim“, sagt er. Und damit gar nicht erst der Gedanke an ein reines „Altenprojekt“ aufkommt, öffnet sich das 120 Quadratmeter große Veranstaltungszentrum im Untergeschoss der Allgemeinheit – zum Beispiel für Theateraufführungen oder Vereinstreffen.
Gebaut wird das neue Fama (vier Stockwerke, 7.500 Quadratmeter Nutzfläche) in
Niedrigenergiebauweise: Ein Blockheizkraftwerk und eine spezielle Heizungs- und Lüftungstechnik sorgen dafür, dass die Nebenkosten gering bleiben. Zusätzlich zu den Wohnungen sind eine Tagespflegeeinrichtung mit 15 Plätzen, eine Praxis für Krankengymnastik und ein Friseurgeschäft geplant. Die Betreuung kann
stufenlos von null bis 100 Prozent gewählt werden. Der Betreiber der Einrichtung ist die Firma Convivo aus Bremen, die sich auch um das Veranstaltungs- und Freizeitprogramm kümmert.
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