Erst in drei Jahren kommt die Ampel

Rüberkommen ist hier nur schwer gefahrlos möglich: Die Luruper Hautstraße ist viel befahren. Foto: pr

Lichtzeichen sollen Einmündung Luruper Hauptstraße/
Fahrenort entschärfen und das Überqueren der Straße erleichtern

Gaby Pöpleu, Lurup
Die gute Nachricht: Die Ampel kommt! Die schlechte: Das wird frühestens 2020 der Fall sein. Zusammen mit der geplanten Sanierung der Luruper Hauptstraße wird vor der Einmündung Fahrenort an der Luruper Hauptstraße eine Ampel aufgestellt. Anwohner hatten das schon lange gefordert, zuletzt mit 700 Unterschriften, die sie im Februar den beiden Bürgerschaftsabgeordneten Frank Schmitt (SPD) und Martin Bill (Grüne) übergeben hatten.Auch der Stadtteilbeirat „Luruper Forum“ hatte sich für die Ampel eingesetzt. Schmitt und Bill hatten am 2. Oktober mit einer Senatsanfrage nachgehakt, wie der Stand der Planungen ist. Die Antwort: Die Luruper Hauptstraße zwischen Elbgaustraße und der Grenze zu Schleswig-Holstein wird ab 2020 saniert und umgebaut. Dann wird auch die Ampel kommen.

Verkehrssituation besonders für Senioren gefährlich

Das Problem: In der Luruper Hauptstraße 247-249 waren 84 Seniorenwohnungen gebaut worden, 34 sollen noch folgen. Doch gerade für ältere Menschen ist es schwer, die Straße in der Nähe gefahrlos zu überqueren. Das ist aber oft nötig, da der Metrobus der Linie 21 auf der gegenüberliegenden Straßenseite hät. Selbst Autofahrer haben an der Ecke Luruper Hauptstraße/ Fahrenort oft Probleme beim Abbiegen aus dem Fahrenort oder beim Linksabbiegen in den Fahrenort hinein.

Ampelbau ist erst ab 2020 möglich

Der Bau der Ampel muss aber nach Auskunft des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer warten, bis die Straßensanierung startet. Denn: Im Zuge der Erneuerung wird auch der Straßenquerschnitt verändert, auf beiden Seiten werden Radfahrstreifen gebaut. Wenn man die Ampel jetzt schon bauen würde, müssten die gerade erst aufgestellten Ampelmasten gleich wieder an andere Stellen versetzt werden und die Ampel müsste neu programmiert werden.
Die Rotgrünen Schmitt und Bill zeigten sich ob der Senatsantwort erwartungsgemäß zufrieden: „Mit einer Ampel über die Luruper Hauptstraße auf der Höhe des Wohnparks Fama werden gleich mehrere Probleme sinnvoll gelöst“, sagte Frank Schmitt. Martin Bill: „Ich freue mich darüber, dass der Senat bei den Planungen im Sinne der Luruperinnen und Luruper handelt.“
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