Elternschule stellt ihr Programm für 2012 vor

Eltern und Kinder können in der Elternschule Eidelstedt in Gemeinschaft singen und spielen, beispielsweise donnerstags im „Treff am Vormittag“. Wer will, kann zudem seine Erfahrungen austauschen und Tipps von Eltern oder Pädagoginnen bekommen. Das freut auch Sozialpädagogin Dörte Ayecke (2. v. l.), die Leiterin der Elternschule. Foto: da
Hamburg: Elternschule Eidelstedt |

Viele Kurse ohne Anmeldung - Elternwünsche werden berücksichtigt

O. A. – diese Abkürzung, die für „offene Angebote“ steht, lesen Interessierte immer wieder, die das neue Jahresprogramm der Elternschule Eidelstedt in der Hand halten. Für diese Angebote, beispielweise montags die „Babystunde“ oder donnerstags der „Treff am Vormittag“, brauchen sich Väter und Mütter nicht anzumelden. „Spontan liegt im Trend“, weiß Dörte Ayecke, die Leiterin der Elternschule Eidelstedt. Haben sich Interessierte aber erst einmal entschlossen, ein Angebot zu nutzen, dann kommen sie meist auch regelmäßig, wissen Dörte Ayecke und ihre Vertreterin Birgit Gruß.
Für rund die Hälfte der Kurse ist jedoch eine Anmeldung notwendig. „Ein Erste-Hilfe-Kurs braucht Anmeldungen, damit die Teilnehmerzahl auf zwölf begrenzt werden kann“, erläutert Dörte Ayecke. Das gleiche gilt für Kurse wie „Erster Brei“, der erläutert, was nach Muttermilch und Fläschchen kommt, oder die „Kindersorgengruppe“: In der betreuten Gruppe treffen sich Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, deren Eltern sich getrennt haben und wo alle Beteiligten mit vielen Problemen zu kämpfen haben.
Der Kurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ will das Selbstwertgefühl von Alleinerziehenden stärken und das manchmal schwierige Verhältnis zwischen Eltern und Kindern verbessern. Wer nicht warten will, bis der Kurs des Kinderschutzbundes im Herbst an der Alten Elbgaustraße 12 startet, kann sich bereits jetzt an die Elternschule wenden: „Wir vermitteln dann weiter an den Kinderschutzbund“, kündigt Sozialpädagogin Ayecke an.
Die Elternschule ist sehr da-ran interessiert, die Wünsche von Eltern mit einzubeziehen. Anliegen können direkt an die Elternschulleiterin gerichtet werden. In den offenen Angeboten gibt es zudem Informationsveranstaltungen, beispielsweise zu Themen wie „Grenzen setzen, ohne zu verletzen!“, „Günstige Angebote und finanzielle Hilfen“ oder „Streiten kann man lernen“.
Die Elternschule präsentiert erstmals ihre Angebote nicht in einem Halb-, sondern in einem Ganzjahresprogramm. Dörte Ayecke ermutigt dazu, diese Angebote wahrzunehmen: „Es ist schön, wenn Eltern sich trauen, sich Unterstützung zu holen.“

Kontakt zur Elternschule
Das Programmheft liegt unter anderem in der Elternschule Eidelstedt aus: Alte Elbgaustraße 12, Tel. 570 95 66. Unter der Adresse www. elternschulen-eimsbuettel.de steht das Programm online.
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