Elbgaustraße: Parken kostet Geld ab April!

Bitte zahlen: Ab 1. April kostet das Parken im Parkhaus Elbgaustraße Geld. (Foto: cvs)
Hamburg: Elbgaustraße |

Park- and Ride-Anlage Elbgaustraße: Pendler müssen blechen

Demnächst sollten Pendler an der Elbgaustraße immer ein bisschen Kleingeld dabei haben: Wer sein Auto im Parkhaus an der S-Bahn-Station abstellt, muss bezahlen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was gilt wo?
An der Elbgaustraße kostet das Parken ab 1. April Geld – wie bereits bisher an zehn Parkanlagen an U- und S-Bahn-Stationen im Stadtgebiet. Pendler, die ihr Auto an der Elbgaustraße abstellen, um mit der Bahn weiterzufahren, müssen sich nun zusätzlich ein Parkticket kaufen. Bisher konnte man als HVV-Nutzer noch kostenlos parken.

Wieviel kostet das Parken?
Ein Tagesticket kostet zwei Euro, ein Monatsticket 20 Euro, eine Jahreskarte 200 Euro. Pendler müssen nun ausrechnen, was sich für sie am meisten lohnt. Wer fast täglich mit dem Auto zur S-Bahn-Station pendelt, kommt mit einer Jahreskarten am besten weg.

Wo gibt es die Karten?
Tages- und Monatskarten kann man an einem Automaten am Parkhaus ziehen, Jahreskarten gibt es nur in den HVV-Servicestellen.

Warum kostet das Parken nun Geld?
Offiziell will die Stadt den Pendler-Verkehr aus der Innenstadt raushaben und einheitliche Standards auf den Park and Ride (P + R)-Anlagen schaffen. Die Tarife sollen übersichtlicher und die Parkhäuser sicherer werden. Dafür wurde in die Anlagen investiert, unter anderem in Kartenautomaten und Überwachungskameras. Es dürfte aber auch darum gehen, mehr Geld einzunehmen. Langfristig sollen alle Pendler-Parkhäuser von der städtischen P+R-Betriebsgesellschaft betreut werden. Diese übernimmt die Anlagen nach und nach von den Bezirken und soll sich vermutlich zukünftig aus den Park-Einnahmen selbst finanzieren.


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Stichwort „Parkplatz-Maut“
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