Eine Luruperin kehrt zurück

Kerstin Wendt-Scholz wurde von den Schülern und dem neuen Kollegium herzlich willkommen geheißen. (Foto: jbd)

Kerstin Wendt-Scholz ist die neue Leiterin der Grundschule Franzosenkoppel

Von Jasmin Bannan, Lurup

Die Augen von Kerstin Wendt-Scholz leuchten, als sie über den Schulhof der Grundschule Franzosenkoppel geht. „Es ist fast wie ein Nachhausekommen. Als gebürtige Luruperin bin ich nun wieder in meinen Heimatstadtteil zurückgekehrt. Ich freue mich darüber wirklich sehr.“
Am 1. Februar hat Kerstin Wendt-Scholz die langjährige Schulleiterin Marion Lindner abgelöst und tritt „in riesengroße Fußstapfen“. Ihre Vorgängerin leitete jahrzehntelang die Schule, hat den Um- und Ausbau des Gebäudes und die Umstellung auf den Ganztagsbetrieb mitgestaltet. Zudem hat sie viele Kooperationen und Projekte im Stadtteil mit aufgebaut.
Kerstin Wendt-Scholz weiß um das große „Erbe“ und ist voller Tatendrang und Freude, denn das Kollegium wie auch die Schüler haben die zweifache Mutter mehr als herzlich aufgenommen. „Die Schule Franzosenkoppel setzt sich für die Förderung verschiedener Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklungen ein, zum Beispiel Sprach- und Leseförderungen, Sozialtrainings, betreute Pausen durch Erzieher, die Projekte ,Bewegte und Gesunde Schule’ und, was mich ganz besonders begeistert, das ,Sozialtherapeutische Projekt’“, so Scholz-Wendt. Hier können die Kinder im Rahmen des Ganztages Ergotherapie oder andere sozialtherapeutische Förderungen in der Schule erhalten.
Kerstin Wendt-Scholz weiß um die Herausforderung: 265 Schüler, ein 39 Personen starkes Kollegium aus Grundschullehrern, Sonderpädagogen, Sozialpädagogen und Erziehern und ein umfangreiches Schulkonzept wollen geführt und ausgebaut werden.

„Wir müssen das System dem Kind anpassen“

„Ich möchte weiter daran arbeiten, Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, was sie bereits können, sie motivieren ihre Stärken zu erkennen und diese durch neue Zielsetzungen auszubauen und zu fördern. Es ist wichtig, dass wir den inklusiven Gedanken verstärken, der heißt: Jedes Kind ist willkommen, und wir müssen das System dem Kind anpassen und nicht umgekehrt.“

Stationen

Kerstin Wendt-Scholz ist seit 1990 im Schuldienst und hat als
langjährige Sonderpädagogin einen besondereen Blick auf Schule entwickelt. Sie war in verschiedenen Förderschulen und im neu gegründeten Regionalen Bildungs- und Beratungszentrum Altona-West (ReBBZ) tätig. 2006 schloss sie eine Ausbildung in Entwicklungstherapie und Entwicklungspädagogik ab. Fünf Jahre war sie Projektleiterin der AG „Friedliches Miteinander“, seit August 2010 arbeitet Wendt-Scholz als Koordinatorin für den Bereich Diagnostizieren, Fördern und Fordern im ReBBZ Altona-West.
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