Eidelstedts Wappen im Internet herunterladen

Thomas Höltermann (l.) und Joerg Kilian vom Eidelstedter Bürgerhaus wollen über das Internet noch mehr Menschen für das Wappen begeistern. Bislang wurde das Wappen beispielsweise auf Postkarten und Aufklebern verwendet, die unter anderem im Eidelstedter Heimatmuseum erhältlich sind. Foto: da
Hamburg: Eidelstedter Bürgerhaus |

Jeder kann das Symbol kostenlos nutzen – mit zwei Ausnahmen

René Dan, Eidelstedt
Geschichte und Moderne verbindet dieser Internet-Auftritt: Unter der Adresse www.wappen-eidelstedt.de können Interessierte das Wappen des Stadtteils, das auf die Geschichte Eidelstedts verweist, kostenlos herunterladen. Wer die Grafik jedoch auf Produkten verkaufen will, muss hierfür eine Lizenzgebühr an das Eidelstedter Bürgerhaus, dem Rechteinhaber, zahlen.
„Mit dem Wappen wollen wir die Identität Eidelstedts stärken“, sagt Joerg Kilian. Der Grafiker hatte 2008 die Idee, ein Wappen zu entwickeln. „Rein rechtlich gesehen handelt es sich um ein Logo“, so der Erste Vorsitzende des Eidelstedter Bürgerhauses. Zusammen mit Ulrich Winkel, damaliger Vorsitzender des Bürgervereins, und Dieter Harz, Chef des SV Eidelstedt, hat Joerg Kilian das Projekt vorangetrieben.
Auf drei Traditionen verweist das 2010 unter Beteiligung von Bürgern und Kommunalpolitik beschlossene Logo: Die Doppeleiche, unter der „Up ewig ungedeelt“ steht, erinnert an die wechselvolle Geschichte des Dorfes Eidelstedt, das lange zu Dänemark gehörte. Die Hammaburg zitiert das Hamburg-Wappen und die Mühle rückt das einstige Wahrzeichen Eidelstedts in den Fokus.
Bislang wurde das Logo, dem Grafiker Kilian den Feinschliff gegeben hat, eher selten genutzt. Der Internet-Auftritt soll das Symbol weiter verbreiten helfen: „Privatpersonen, aber auch Geschäftsleute, die für sich werben wollen, können das Wappen kos-tenlos nutzen“, sagt Joerg Kilian. Wer aber mit dem Logo Produkte verkaufen will – beispielsweise auf Tassen oder Taschen – muss zahlen. „Die Gebühr beträgt drei Prozent vom erwarteten Umsatz“, erläutert Joerg Kilian. Es gilt jedoch eine Mindestbearbeitungsgebühr von 25 Euro.
Wer das Logo herunterlädt, kann es bis zu fünf mal sieben Zentimeter groß machen. Wer Dateien für ein Wappen im größeren Maßstab haben will, zahlt ebenfalls die Mindestbearbeitungsgebühr und kann dann zum Beispiel seine Eidelstedt-Fahne hissen. Der Internet-Auftritt zeigt auch weitere Verwendungsmöglichkeiten, darunter Bilder einer von Joerg Kilian und Ursula Striepe entwickelten T-Shirt-Edition. So steht zum Beispiel über dem in knalligen Farben gehaltenen Wappen: „Ick bün Eidelstedt.“
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