Die Schule mit den vielen Profilen

Andreas Rothfritz, neuer Leiter des Gymnasiums Dörpsweg, lädt alle Interessierten zu den Feiern zum 40. Geburtstag seiner Schule ein. Ehemalige werden den von Schülern gemachten Brunnen als eine der Neuerungen der Schule kennnenlernen.
 
Ein vielschichtiger Kunstunterricht gehört zu den Merkmalen des Gymnasiums, das freut auch Schulleiter Andreas Rothfritz.
Hamburg: Eidelstedt |

Gymnasium Dörpsweg feiert seinen 40. Geburtstag mit Festwoche

Vor vier Jahrzehnten war das heutige Gelände des Gymnasiums Dörpsweg ein landwirtschaftlich genutzter Acker – und doch feiert das Gymnasium ab diesem Wochenende seinen 40. Geburtstag. Schließlich wurde die Schule im Sommer 1971 gegründet, als Gymnasium Eidelstedt, provisorisch in Pavillons am Halstenbeker Weg. 40 Jahre später dauert die Geburtstagsparty am Dörpsweg 10 fast eine Woche (siehe Info), wissen doch die Verantwortlichen: Sie haben allen Grund zum Feiern.
„Das Gymnasium Dörpsweg hat wunderbare Schülerinnen und Schüler ­ es ist eine offene, freundliche Schule“, sagt Andreas Rothfritz, seit 1. August neuer Schulleiter des Gymnasiums. 55 Lehrer unterrichten derzeit 700 Schüler. Im August 1971, zur Gründung des Gymnasiums, gab es sieben Lehrer für rund 150 Fünftklässler: Der Grundstock des Gymnasiums, das Rolf Pots als Schulleiter 23 Jahre lang führen sollte. 1974 feierte das Gymnasium Richtfest am Dörpsweg, 1975 erfolgte der Umzug und die Umbenennung in Gymnasium Dörpsweg.
Die Schule hatte auch um ihr Überleben gekämpft. Sah doch der Schulentwicklungsplan von 1977 vor, das Gymnasium in ein Mittelstufenzentrum zu verwandeln. Eltern und Schüler protestierten, „Rettet das Gymnasium Dörpsweg“ stand auf Aufklebern.
„Die Schule war immer lebendig und vielfältig“, sagt Andreas Rothfritz. So wurde das Gymnasium 1993 erstmals als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet – und sollte dies seitdem in jedem Jahr wieder werden.
Viele Herausforderungen sollte Horst Wehde, von 1994 bis zum Sommer dieses Jahres Schulleiter, zusammen mit Lehrern, Schülern und Eltern meistern. So präsentiert die Schule, im Verbund mit dem Albrecht-Thaer-Gymnasium und dem Gymnasium Corveystraße, zwölf Oberstufenprofile –­ viele andere Gymnasium bieten nur eine Handvoll Profile an. Am Dörpsweg reicht die Bandbreite an der Oberstufe von verschiedenen Kunstprofilen über Sport und Naturwissenschaften bis zu einem vielschichtigen Wirtschaftsprofil. Andreas Rothfritz hat sowohl die Oberstufe als auch die Mittel- und Beobachtungsstufe im Blick, wenn er lächelnd sagt: „Wir sind gut aufgestellt für die nächsten 40 Jahre.“

40 Jahre Gymnasium Dörpsweg: Festprogramm
Den Auftakt der Jubiläumswoche am Gymnasium Dörpweg bildet am Sonnabend, 24. September, ein Ehemaligentreffen, das um 18 Uhr beginnt. Ehemalige Schüler und Lehrer werden gebeten, sich unter www.doerpsweg.de anzumelden – oder auch ohne Anmeldung kurzfristig zu kommen.
Am Montag, 26. September, sind für 19.30 Uhr alle Interessierten eingeladen, zu der Veranstaltung „It’s Showtime“ zu kommen. Jetzige und vor allem ehemalige Schüler präsentieren „ein ganz gemischtes Programm, das von Musik bis Text reicht“, erläutert Lehrerin Anne Oerding, die mit ihrem Kollegen Dietrich Hintsch den Abend organisiert hat. Besucher werden am Dörpsweg 10 ein Liebesgedicht ebenso hören, wie sie einen innigen Tangotanz erleben werden. Sechstklässler werden auf der griechischen Laute spielen, und die Big Band wird moderne Songs interpretieren. Zudem singt vielleicht auch die ehemalige Schülerin Marion Wilmer, eine Musical-Sängerin.
Am Mittwoch, 28. September, führen Elftklässler ab 19.30 Uhr eine sehr gestraffte Version von Shakespeares „Sommernachts- traum“ auf.
Am Donnerstag, 29. September, steigt von 15 bis 18 Uhr ein großes Schulfest. Dann präsentieren alle Klassen ihre Ideen zum Schulfestmotto „Vor 40 Jahren, heute und in 40 Jahren. Veränderung von Lern- und Lebenswelten“. DA
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