Die Pastorin gefeiert und verabschiedet

Der Kirchenvorstandsvorsitzende Pastor Jörn de Jager stieß mit Pastorin Imke Sander auf ihre erfolgreiche Einführung als Pastorin der fünften Pfarrstelle an. Foto: oj
Hamburg: Christuskirche Eidelstedt |

Imke Sander: Nach Einführungsgottesdienst in Mutterschutz

von Oliver Jensen

Ja, so wahr mir Gott helfe!“ Mit diesen Worten nahm Imke Sander in der Christuskirche den Dienst als Pastorin der fünften Pfarrstelle der Kirchengemeinde Eidelstedt auf. Seit dreieinhalb Jahren ist die 36-Jährige bereits in der Gemeinde tätig. Ihr Dienstverhältnis auf Probe ist nun in ein Dienstverhältnis auf Lebenszeit mit der Nordelbischen Kirche umgewandelt worden.
Der Kirchenvorstand und ihre Kollegen schätzen nicht nur ihren jugendlichen Charme und ihre direkte Art, sondern auch ihre Herzlichkeit. „Sie sorgt sich immer um das Wohlbefinden aller Menschen und ihrer Kollegen”, erklärte Pastor Dirk Fanslau.
„Es ist ein sehr wichtiger Tag in meinem Leben”, sagte Imke Sander beim Empfang nach dem Einführungsgottesdienst, den Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer geleitet hat. „Die Urkunde zu erhalten, ist eine Sache. Aber noch einmal den Segen Gottes vor der Gemeinde zugesprochen zu bekommen, möchte ich nicht missen.” Mit dem Einführungsgottesdienst geht für Imke Sander ein langjähriger Traum in Erfüllung. Seit sie nach ihrem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr in einer Kirchengemeinde absolvierte, möchte sie den Beruf der Pastorin ausüben.
Im kommenden Jahr allerdings wird die Familie im Vordergrund stehen. Gemeinsam mit ihrem Mann Fabian Kiderlen erwartet sie im Januar ihr zweites Kind. Imke Sander geht ab sofort in den Mutterschutz und nach der Geburt in die Elternzeit. Pastor Dr. Günter Wasserberg, der Imke Sander vor zwei Jahren schon einmal vertrat, wird ihre Funktion vorübergehend übernehmen.
Wann Imke Sander als aktive Pastorin zurückkommt, ist unklar: „Momentan gehe ich aber davon aus, im Laufe des kommenden Jahres wieder anzufangen.” Der Schwerpunkt ihrer Arbeit wird neben Gottesdiensten, auch zu besonderen Ereignissen wie Hochzeit oder Taufe, weiterhin die Arbeit mit Kindern sein. Eine Tätigkeit, die ihr viel bedeutet. Daher geht sie mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge in die Elternzeit. „An meinem Standort bauen wir im kommenden Jahr eine neue Kita. Es fällt mir schwer, gerade zu dieser Zeit nicht dabei zu sein”, sagte sie. „Aber ich bin nicht aus der Welt, ich werde vor Ort sein”, fügte die Pastorin sofort hinzu.
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