Die Löwen sind los

Draufhauen und Aggressionen abbauen: Das Boxprojekt in Lurup wird vom Lions Club Hamburg-Blankenese unterstützt. Den Boxsack übergab Lions-Club-Mitglied Knud Denker (r.). (Foto: pr)

Die Blankeneser Lions unterstützen das Spielhaus Osdorfer Born

- Osdorfer Born - Alexander Schubert und Norbert Krapp tragen Anzug und Krawatte, sehen sehr seriös aus. Doch in ihnen schlägt ein wildes „Löwenherz“: Beide sind Mitglieder im Lions Club Hamburg-Blankenese. „Wir unterstützen diejenigen, die es im Leben nicht so gut getroffen haben ­– besonders Kinder vor Ort“, erläutert Alexander Schubert das ehrenamtliche Engagement der fast 40-köpfigen Gruppe. „Unser Motto lautet: we serve, wir dienen.“
Das Spielhaus am Osdorfer Born haben die Löwen bislang mit 3.000 Euro unterstützt. Hier können Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 14 Jahren ihre Freizeit vebringen. Im Spielhaus bekommen die Kinder ein preiswertes Mittagessen und können Hausaufgaben machen. Das Haus wird aus öffentlichen Mitteln und Spenden finanziert, wie beispielsweise die der „Löwen“. „Im Focus ist unser direktes Umfeld, wo wir wohnen und arbeiten, also in Blankenese und Umgebung“, erklärt Schubert.
Ob es das Spielhaus am Osdorfer Born, ein Boxprojekt in Lurup oder die Clowns im Kinderkrankenhaus Altona sind: Die Lions veranstalten für den guten Zweck Verlosungen, ein Kleinkunstfestival, Golfturniere, sammeln Sach- und Geldspenden. „Der gesamte Erlös geht zu 100 Prozent in das jeweilige Projekt. Unsere Club-Verwaltung übernehmen wir mit Fachleuten aus den eigenen Reihen, wir verwalten uns also selbst“, erklärt Norbert Krapp.
Der Blankeneser Lions Club, der im Jahre 1998 gegründet wurde, weist eine Besonderheit auf: „Wir sind ein reiner Männerclub“, schmunzelt Schubert. „Doch das ist in jedem der 38 Hamburger Clubs verschieden: in manchen sind nur Frauen, in manchen nur Männer, und manche sind gemischt.“ Einfach Mitglied werden kann man bei den Lions nicht. „Man wird gefragt“, sagt Schubert. „Ich trat beispielsweise in Frankfurt am Main ein. Nach meinem Umzug ging ich in den Blankeneser Lions Club. Einmal Lion, immer Lion.“
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