„Der SV Eidelstedt macht alles richtig“

Innen- und Sportsenator Michael Neumann (SPD, l.) erläuterte in Eidelstedt die Dekadenstrategie des Senats zur Förderung des Sports. Der von Dieter Harz geführte SV Eidelstedt begrüßt den neuen Ansatz des Senats. Foto: rs
Hamburg: SV Eidelstedt |

Sportsenator Neumann lobt SVE-Projekte und stellt Zehnjahresprojekt vor

von Reinhard Schwarz

"Schaut nach Eidelstedt!“ Lob für den SV Eidelstedt (SVE) gab es von Innen- und Sportsenator Michael Neumann (SPD) am Sonntag beim Neujahrsempfang des Vereins. Neumann würdigte im Clubhaus „Lucas“ vor allem die Kooperation des Sportvereins mit der Grundschule Lohkampstraße. Bei dem Modellprojekt im Rahmen einer Ganztagsbetreuung kümmern sich morgens von 6 bis 8 Uhr und von 13 bis 18 Uhr sieben Erzieher und eine pädagogische Leitung um rund 120 Kinder.
Der SVE, so Neumann, habe „Mut gehabt und den Stier bei den Hörnern gepackt“. Während eines Pressegesprächs am Rande des SVE-Neujahrsempfangs erläuterte der Sportsenator in Gegenwart von SVE-Geschäftsführer Martin Hildebrandt zudem die sogenannte „Dekadenstrategie“ des Senats. Dekadenstrategie deshalb, weil das sportpolitische Programm sich über die nächsten zehn Jahre, also eine Dekade, erstrecken soll – vorausgesetzt, ein neuer Senat wird es nicht wieder kippen.
Entwickelt wurden die Richtlinien von einer Zukunftskommission, der unter anderem der Vorsitzende des Hamburger Sportbundes, Günter Ploß, angehört. Das 22-seitige Programm enthält insgesamt zehn Punkte, der erste lautet: „Stadtentwicklung durch Sport und Bewegung“.
Der SVE begrüße die Dekadenstrategie, betonte Hildebrandt. Er verwies auf den Punkt 2 des Programms „Investition in die Zukunft der Sportanlagen“: „Das betrifft uns mit der Sportfläche am Furtweg, die sich im städtischen Besitz befindet. Hier sollen durch den Verkauf eines Teils der Fläche Wohnungen entstehen, von dem Erlös des Verkaufs können wir zwei Kunstrasenfläche für unsere Sportler finanzieren.“
Der Senat wolle in den nächsten Jahren nicht nur sportliche Großveranstaltungen unterstützen, betonte Neumann, sondern auch das Projekt „Kids in die Clubs“ weiter fördern. Gemeint ist damit, dass auch Kinder finanzschwacher Eltern Mitglied in einem Sportverein werden können. Durch das Förderprogramm erhalten Jungen und Mädchen nicht nur eine Vereins- mitgliedschaft im Wert von zehn Euro, sondern auch 40 Euro zum Kauf von Sportkleidung. Laut Hildebrandt sind beim SVE derzeit 200 Kinder aktiv, die durch „Kids in die Clubs“ Mitglied im Verein geworden sind.
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