Bauen, hingucken, sitzen

Gemeinsam geschafft: Kinder und Jugendliche bauen gern selbst etwas aus Holz. Fachkundige Anleitung gibts von Mitgliedern des Vereins „Jugend Architektur Stadt“. (Foto: pr)

„Jugend Architektur Stadt“ will mit Jugendlichen Born-Hocker für ihr Viertel gestalten – jetzt kostenlos mitmachen!

Von Gaby Pöpleu

Flotte Hingucker-Sitzmöbel auf öffentlichen Plätzen, wo sie sich treffen und chillen können, wünschen sich die Jugendlichen am Osdorfer Born. Das hat der Verein „Jugend Architektur Stadt“ in den vergangenen drei Jahren durch seine Arbeit im Haus der Jugend herausbekommen. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht: Die Jugendlichen können in einem Bauworkshop von Mittwoch, 24. bis zum Donnerstag, 26. August, selbst Säge und Bohrmaschine in die Hand nehmen und nach eigenen Ideen den ultimativen „Born-Hocker“ bauen.
Das Ziel des Projekts „Hingucker“ für Jugendliche: Ein ganz besonderes Outdoor-Sitzmöbel, das am Osdorfer Born aufgestellt werden soll, zunächst am Haus der Jugend, aber auch andere Standorte sind denkbar.

Jugendliche planen selbst – mit Unterstützung
Schon im Mai und Juni haben deshalb Jugendliche den Stadtteil erkundet, um zu ermitteln, wo man Sitzgelegenheiten aufstellen könnte. Dann mussten Ideen entwickelt werden, wie die Stühle, Sessel, Bänke oder Hocker aussehen könnten. Jetzt sollen aus Holz, Beton oder Stahl Prototypen der Sitzmöbel hergestellt werden, um auszuprobieren, ob sie so aussehen und benutzbar sind, wie die Jugendlichen sich das vorgestellt haben.

Möbel werden beim Sommerfest ausgestellt
Alle entworfenen Möbel-Prototypen werden nach dem Workshop im Haus der Jugend ausgestellt. Beim Sommerfest des Bürgerhauses, Bornheide 76, am Sonnabend, 17. September ab 14 Uhr, wird eine Jury ein geeignetes Möbel aussuchen, dass im kommenden Jahr dann in Serie produziert und aufgestellt werden kann. Zur Jury werden Jugendliche, ein Vertreter des Hauses der Jugend, ein Designer des Werkstattprojektes „Bauer und Planer“ und einem Vertreter der Stadt gehören. Im Herbst steht dann die Detailplanung und die Abstimmung mit dem TÜV auf dem Arbeitsplan.
Der Bauworkshop ist für Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren gedacht. Die Teilnahme kostet nichts. Treffpunkt ist auf der Wiese vor dem Haus der Jugend, Böttcherkamp 181. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Für Verpflegung ist gesorgt.

„Jugend Architektur Stadt“
Der Verein „Jugend Architektur Stadt“ JAS möchte die Bildung von Jugendlichen unterstützen. Sie sollen die gebaute Lebensumwelt in ihrem Stadtviertel mit allen Sinnen wahrnehmen, neu entdecken und mitgestalten. Das Ziel sind kreative Erwachsene, die aktiv an der Gestaltung ihrer Umwelt mitarbeiten. Zum JAS-Team gehören Architekten, Stadt- und Regionalplaner, Landschaftsarchitekten und Kunstpädagogen. Das Projekt „Hingucker“ wird von JAS in Berlin, Hamburg und im Ruhrgebiet angeboten.
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